Reden wir Klartext
Der Schiefer Riesling vom Weingut Van Volxem stammt von 30 Jahre alten Reben, die an steilen Schieferhängen entlang der Mosel und ihrer Nebenflüsse wachsen. Die Arbeit ist mühsam, da aufgrund der starken Hangneigung der Weinberge die gesamte Ernte manuell erfolgen muss. Dieser schöne, straffe und aromatische deutsche Riesling wird mit wilden Hefen vergoren und 7 Monate in Edelstahltanks ausgebaut, um die gesamte Frische der Rebsorte einzufangen. Sowohl in der Nase als auch am Gaumen ist ein mineralischer, an Schiefer erinnernder Geschmack deutlich wahrnehmbar. Neben dieser Eleganz zeigt der Van Volxem Schiefer Riesling feine Noten von Aprikose sowie Aromen von reifer Limette und Golden Delicious Apfel, ergänzt durch einen Hauch von tropischen Früchten. Authentisch, mineralisch, rassig und von strahlender Präzision!
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Die kleine Geschichte des Landes
Deutschland

Deutschland hat eine lange und ruhmreiche Geschichte des Weinbaus. Die Römer legten die ersten Weinberge des Landes an den Ufern der Mosel, nahe der heutigen Stadt Trier, an. Im dritten Jahrhundert n. Chr. dehnten sich die Anpflanzungen auf verschiedene benachbarte Täler aus, hauptsächlich auf die der Moselzuflüsse. Im Mittelalter hatte die christliche Kirche, insbesondere die Zisterzienser- und Benediktinerklöster, großen Einfluss auf die Entwicklung des Weinbaus und die Produktion von Qualitätswein in Deutschland. Deutschland war schon immer bekannt für seine exzellenten Weißweine: etwas süß, alkoholarm, aber immer von hoher Qualität. In den letzten Jahren haben Weintrinker jedoch tendenziell trockeneren Weinen den Vorzug gegeben. Folglich hat sich der deutsche Markt entwickelt, um allen Geschmäckern gerecht zu werden, mit einigen prächtigen trockenen Rieslingen und anderen Weißweinsorten, wie Weißburgunder, Gewürztraminer und Grauburgunder. Wärmere Sommer und mildere Winter haben auch Rosé- und Rotweine begünstigt, wobei Spätburgunder die dritthäufigste Rebsorte des Landes ist. Treffen Sie also Ihre Wahl, von traditionellen Rieslingen bis hin zu großen Rotweinen, die Auswahl ist breit und wird immer breiter. Die deutsche Weinindustrie hatte im 20. Jahrhundert in Bezug auf die Qualität ihren Weg verloren, indem sie Anpflanzungen auf weniger günstigen Standorten erweiterte und die Erträge auf ein Niveau erhöhte, bei dem die Qualität stark beeinträchtigt wurde. Die größten deutschen Weinhersteller waren jedoch nie vollständig verloren, und seit dem Ende des 20. Jahrhunderts wurden erhebliche Anstrengungen unternommen, um Deutschlands einstigen Ruhm wiederherzustellen. Die Erträge sind jetzt gesetzlich begrenzt, und viele führende Produzenten haben sich zu einem Verband namens VDP zusammengeschlossen (siehe Deutsche Weinetiketten). Die Mitglieder des VDP sind dazu verpflichtet, ihre Anstrengungen auf Qualität statt Quantität zu konzentrieren. Nach Volumen gehört Deutschland zu den Top Ten der Länder der Welt in Bezug auf die jährliche Weinproduktion. Etwas mehr als 60 % des produzierten Weins sind Weißweine, und es wird weithin anerkannt, dass die Weißweine aus den besten Lagen und von den renommiertesten Produzenten Deutschlands zu den größten der Welt gehören. Die Rotweine Deutschlands gewinnen ebenfalls an Beliebtheit und Qualität, insbesondere die Spätburgunder, der lokale Name für Pinot Noir. Die zweitbeliebteste rote Rebsorte (zumindest nach der Anzahl der angepflanzten Hektar) ist Dornfelder.
