Sashimi von Makrele oder Bonito, Yakitori vom gegrillten Hähnchen mit Tare-Sauce, Japanisches Fondue Shabu-Shabu, Leicht gereifte Hartkäse, Gegrillte Shiitake-Pilze

Tenpo 13 Saké

Suginishiki

132,00 €

Ein tiefgründiger Yamahai Junmai aus Shiga, bei dem der Reichtum des Reises auf eine raffinierte Umami-Intensität trifft.

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Japan

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Vin Sake

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13 %

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1 bis 5 Jahre

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Gohyakumangoku

Reden wir Klartext

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Dieser Sake stammt aus der Präfektur Shiga am Biwa-See und entsteht in einer Umgebung, die von kalten Wintern und heißen Sommern geprägt ist, gemildert durch den Einfluss des größten Sees Japans. Die Reisfelder profitieren von reichlich Wasser aus den umliegenden Bergen und fruchtbaren Böden, die eine gleichmäßige Reifung der Körner begünstigen. Dieses kontrastreiche Klima mit kühlen Nächten während der Wachstumsperiode trägt dazu bei, die Säure und die aromatische Reinheit des Reises zu bewahren, der für die Herstellung dieser Cuvée bestimmt ist.

Dieser Yamahai Junmai wird nach einer traditionellen Methode der Starterzubereitung hergestellt, ohne Zusatz von Milchsäure, was die natürliche Entwicklung von Hefe und Milchsäurebakterien fördert. Der Reis wird sorgfältig poliert, um den Stärkekern zu konzentrieren, und dann langsam bei niedriger Temperatur fermentiert, um eine komplexe aromatische Palette und eine volle Struktur zu extrahieren. Es wird kein destillierter Alkohol hinzugefügt, was den intrinsischen Reichtum des Reises und die Tiefe hervorhebt, die durch diese verlängerte Fermentation verliehen wird.

Dieser Sake offenbart Noten von geröstetem Getreide, Nüssen und Trockenfrüchten, ergänzt durch Anklänge von Pilz und Unterholz sowie eine delikate Nuance von reifen Früchten. Am Gaumen ist die Textur voll und samtig, unterstützt von einer gut integrierten Säure, die den Abgang verlängert. Die aromatische Persistenz hebt ausgeprägte Umami-Eindrücke hervor und bietet ein warmes und harmonisches Gefühl, das zu herzhaften Speisen einlädt.

Wohin reisen wir?

Shizuoka


Die Präfektur Shizuoka, eingebettet zwischen dem Pazifischen Ozean und dem majestätischen Berg Fuji in der Region Chūbu, verfügt über ein außergewöhnliches Terroir, das durch die Begegnung von heiligem Berg und Meer geprägt ist. Ihr gemäßigtes ozeanisches Klima mit milden Wintern und mäßig warmen Sommern schafft optimale Bedingungen für eine delikate und kontrollierte Fermentation. Das Schmelzwasser des Berges Fuji, das jahrzehntelang durch Schichten vulkanischen Gesteins gefiltert wurde, versorgt die Region mit einem Wasser von bemerkenswerter Reinheit, leicht mineralisch, das die Seele der Shizuoka-Sakes bildet. Dieses weiche Wasser begünstigt die Herstellung von Sakes mit einem eleganten und raffinierten Aromaprofil, das Feinheit über Kraft stellt. Die Präfektur baut verschiedene Sake-Reissorten an, die an ihr Terroir angepasst sind, darunter Homarefuji, der lokal entwickelt wurde, um den unverwechselbaren Charakter der Region voll zum Ausdruck zu bringen. Gestützt auf eine alte Brautradition, die durch eine Innovationskultur bereichert wurde, hat sich Shizuoka als Referenz für Sakes im Stil "Shizuoka Genshu" etabliert, die für ihre kristalline Frische, ihre aromatische Eleganz und ihren delikaten Abgang bekannt sind, die an die Anmut des Berges Fuji selbst erinnern.

Die kleine Geschichte des Landes

Japan

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Die Geschichte des Sakés in Japan ist eine jahrtausendealte Erzählung, die eng mit dem Reisanbau und den Shintō-Ritualen verbunden ist. Bereits im 3. Jahrhundert basierten die ersten Reisfermentationen, bekannt als Kuchikami no Sake, auf dem Kauen der Körner durch Priesterinnen, wodurch die für die Umwandlung von Stärke in Zucker notwendigen Enzyme freigesetzt wurden. Im Laufe der Zeit führten landwirtschaftliche Fortschritte und Brautechniken aus China zu einer Verfeinerung der Produktion, was zur Entwicklung einzigartiger paralleler Mehrfachfermentationsmethoden führte. In der Heian-Zeit wurde Saké zu einem zentralen Element kaiserlicher und religiöser Zeremonien, einem Symbol der Reinheit und der Vereinigung zwischen Göttern und Menschen. Während der Edo- und Meiji-Perioden verwandelten die Verbesserung der Hefen, die Beherrschung des Reismahlens und die landesweite Verbreitung den Saké in ein beliebtes Getränk, das im Alltag und bei Festen Japans fest verankert war. Parallel dazu entstanden weitere fermentierte oder destillierte Getränke wie Shōchū oder Awamori, die ihren Ursprung in südlichen Regionen und ausländischen Einflüssen hatten. Heute erfindet sich der Saké immer wieder neu: Als Verbindung von Tradition und Moderne spiegelt er die Vielfalt der Klimazonen, Reissorten und regionalen Kenntnisse wider und verkörpert gleichzeitig die gastfreundliche Seele Japans.

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