gegrilltes Rinderkotelett, gebratenes Milchlamm, geschmorte Rebhühner, Wildschweinragout, gereifte Hartkäse

Canta la Perdiz 2018

Dominio del Águila

446,00 €

Ein großer, tiefgründiger und präziser Rotwein aus der Ribera del Duero, von sehr alten Tempranillo-Reben.

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Spanien

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Vin Rot

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14,5 %

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10+ Jahre

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100 % Tempranillo

Reden wir Klartext

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Das Weingut des Cuvée Canta la Perdiz liegt im Herzen der Ribera del Duero, in der Provinz Burgos in Kastilien-León, und erstreckt sich um das Dorf La Aguilera. Die Weinberge, in Höhenlage auf Hängen mit Kalk- und Kalk-Lehmböden angepflanzt, profitieren von einem Kontinentalklima, das durch starke Temperaturschwankungen gekennzeichnet ist. Dieses kühle und belüftete Terroir ermöglicht eine langsame und vollständige Reifung der Trauben, wodurch tiefe und präzise Weine entstehen. Das Weingut Dominio del Aguila kultiviert dort hauptsächlich sehr alte Rebstöcke nach biologischen Anbaumethoden.

Die Trauben werden manuell in kleinen Kisten geerntet, mit einer sorgfältigen Selektion im Weinberg und anschließend im Keller. Die Gärung findet in Tanks statt, mit einem hohen Anteil ganzer Trauben und sehr sanften Extraktionen, um die aromatische Finesse zu bewahren. Der Ausbau erfolgt lange in Eichenfässern, hauptsächlich aus Frankreich, mit einem maßvollen Einsatz von neuem Holz, um eine langsame und harmonische Reifung des Weines zu fördern und gleichzeitig den reinsten Ausdruck des Terroirs der Ribera del Duero zu respektieren.

Dieser Wein offenbart Noten von reifen schwarzen Früchten, frischen roten Früchten und Pflaumen, ergänzt durch zarte florale Anklänge, würzige Nuancen von Lakritz und Pfeffer, sowie holzige Akzente, die an Zeder und Vanille erinnern. Am Gaumen ist die Textur reichhaltig und konzentriert, getragen von einer subtilen mineralischen Struktur, feinen, aber festen Tanninen, einer gut integrierten Säure und einem langen, tiefen und geschmackvollen Abgang.

Wohin reisen wir?

Ribera del Duero


Ribera del Duero ist eine der angesehensten Appellationen Spaniens, gelegen in Kastilien-León, entlang des Flusses Duero. Auf einer Höhe zwischen 700 und 1000 Metern auf der kastilischen Hochebene gelegen, profitiert diese Region von einem extremen Kontinentalklima mit strengen Wintern und heißen Sommern, gemildert durch die Höhe und große Temperaturunterschiede. Die kargen Böden, bestehend aus Kalkstein, Lehm und Sand, fördern einen Weinbau mit geringem Ertrag. Die Königsrebe ist der Tempranillo, lokal Tinto Fino oder Tinta del País genannt, der kräftige, konzentrierte und strukturierte Rotweine mit intensiven Aromen von dunklen Früchten, Gewürzen und Lakritz hervorbringt. Ribera del Duero hat sich seit den 1980er Jahren als außergewöhnliches Terroir für große spanische Lagerweine etabliert und konkurriert mit der Rioja.

Die kleine Geschichte des Landes

Spanien

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Die Geschichte des Weins in Spanien ist so alt, dass niemand genau weiß, wer die ersten Reben in die Region brachte. Als die Phönizier vor etwa 3.000 Jahren ankamen und die heutigen Städte Cádiz und Jerez gründeten, war der Weinanbau bereits fest etabliert und spanische Weine wurden weithin im Mittelmeerraum und in Nordafrika vermarktet. Man könnte sagen, Spanien ist ein Weinwunder. Nachdem es jahrelang außerhalb der Welt der großen Weine stand, ist es heute ein wichtiger Akteur. Investitionen und Ehrgeiz in Weinbergen und Kellereien führen zu immer reichhaltigeren und komplexeren (oft sehr alkoholreichen) und würzigen Rotweinen, die bei internationalen Verbrauchern immer beliebter werden. Spanien ist stolz darauf, mehr Rebflächen als jedes andere Land zu besitzen, fängt aber gerade erst an, diese Ressource konsequent zu nutzen. Spanien ist ein anarchisches Gewirr von Regionen und Unterregionen, so wie seine Landschaft ein anarchisches Gewirr von unglaublich rauen Landschaften ist. Ein Blick auf eine Karte zeigt die klimatische Vielfalt zwischen den vielen spanischen Weinregionen, von den grünen, durchnässten Weinbergen Galiciens an der nordatlantischen Küste bis zu den sonnenverbrannten Weinbergen im südöstlichen Mittelmeerraum. Spaniens rettende Gnade im Weinbau ist die durchschnittliche Höhe seiner Weinberge, die über 600 Meter liegt. Ein Großteil der spanischen Weinberge schafft es daher, Trauben von guter Farbe und Säure zu produzieren, einfach weil die Nachttemperaturen relativ niedrig sind und die Trauben erst nach einer ausreichend langen Vegetationsperiode reifen. Aber es gibt einen wahren Schatz zu entdecken für diejenigen, die bereit sind zu graben, und jetzt, da sich eine Klasse von Kennern in Spanien entwickelt hat, haben alle möglichen ehrgeizigen Investoren ihren Teil dazu beigetragen, das Image des spanischen Weins zu verändern. Heute hat eine neue Generation von Winzern leise begonnen, spektakuläre Weine zu kreieren und mit Rebsorten zu experimentieren, die noch vor kurzem undenkbar gewesen wären. Wein bleibt ein wichtiges Gut und ein integraler Bestandteil der spanischen Kultur.

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