Dieser Wein passt perfekt zu Nudelgerichten mit Tomatensauce, gegrilltem oder gebratenem rotem Fleisch, vegetarischem Moussaka, Chili con Carne oder gereiftem Käse.
Reden wir Klartext
Die idyllische Landschaft von Sambuca, 80 km südwestlich von Palermo auf Sizilien, wird durch die Nutzung erneuerbarer Energien geschützt. Diese Philosophie ist in ihrem Logo mit den zwei Windrädern verankert. Die Weinberge erstrecken sich entlang des Arancio-Sees an Hängen zwischen 300 und 600 Metern Höhe und sind nach Südosten ausgerichtet. Sie profitieren das ganze Jahr über von einem optimalen Mikroklima mit sehr milden Temperaturen und sind gut vor starker Hitze und Trockenheit geschützt. Der Nero d'Avola ist der Prinz der sizilianischen Rebsorten und produziert Rotweine mit einem ganz eigenen Charakter. Diese Cuvée ohne Fassausbau drückt jedoch würzige Noten wie Lakritz und Nelke, aber vor allem intensiv fruchtige Noten von Pflaume, Kirsche, Brombeere und schwarzer Johannisbeere aus. Die geschmeidigen Tannine und eine schöne Säure verleihen dem Wein Balance und Frische.
Wohin reisen wir?
Sizilien
Sizilien, die größte Insel des Mittelmeers, hat seit Jahrhunderten eine Berufung zum Weinbau. Auf schwarzem, vulkanischem Boden gepflanzt, gilt sein Weinberg als einer der ältesten der Welt. Es ist der größte Weinberg Italiens. Weinreben sind überall präsent und reichen bis auf 1200 Meter Höhe auf dem Ätna. Das mediterrane Klima ist sehr günstig: regelmäßiger Sonnenschein, hohe Temperaturen und geringe Niederschläge. Seine hügeligen Landschaften und die leichte Meeresbrise erinnern an einige Orte in Kalifornien und Australien. Sizilien bietet eine Vielzahl autochthoner Rebsorten, wobei der Nero d'Avola der bekannteste ist.
Die kleine Geschichte des Landes
Italien
Ach, Italien, welch wunderschönes, hedonistisches Land, das Volk der Dolce Vita, doch welche Schwierigkeit, seine Weinkultur zu verstehen! Der Schlüssel zum Verständnis des Appellationssystems in Italien liegt darin, es als mehrere kleine Länder statt als ein einziges homogenes Land zu betrachten, da jede Region ihr eigenes Appellationssystem hat. Italien kann den Liebhabern jedoch eine Vielzahl von Weinen mit unterschiedlichen und einzigartigen Geschmacksrichtungen und Stilen sowie Flaschen voller Überraschungen und Kreativität bieten. Leider produziert es aber auch eine große Menge seelenloser und charakterloser Weine, die unter ihrem nützlichsten und kommerziell renommiertesten Namen verkauft werden: Pinot Grigio, Chianti, Valpolicella, Lambrusco, Prosecco und viele andere...
Doch sprechen wir ein wenig über die Geschichte: Der Weinbau in Italien reicht bis in die höchste Antike zurück und stammt ursprünglich aus Griechenland. Die Etrusker sollen die Weinrebe eingeführt und griechische Einwanderer sollen den Rebsortenbestand verbessert und modifiziert haben, woraufhin sie dieses Land "Oenotria" nannten: das Land des Weins. Auf dem Höhepunkt des Römischen Reiches nahm der Wein einen wichtigen Platz im täglichen Leben ein, und schon damals zeichneten sich bestimmte Regionen durch die Exzellenz ihrer Produkte aus. Die Römer legten auch zahlreiche Weinberge in Europa an und hinterließen so ein unauslöschliches Zeugnis ihrer Invasion.
Heute ist Italien der größte Weinproduzent der Welt vor Frankreich. Italien ist in drei Klimazonen unterteilt. Die Berge des Nordens haben ein recht raues Gebirgsklima. Die Ebene in der "Mitte des Stiefels" ist das Gebiet des Kontinentalklimas mit kalten Wintern und heißen, stürmischen Sommern. Im "Süden des italienischen Stiefels" herrscht mediterranes Klima mit sehr heißen und sehr trockenen Sommern, ganz zu schweigen von den Inseln Sizilien und Sardinien. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Italien dank seiner 200 verschiedenen Rebsorten, von denen viele aus dem eigenen Land stammen, eine große Vielfalt an Weinen produziert. Es ist ein Land, das ebenso komplex ist wie seine Weine und es verdient, erkundet zu werden!