Doraden- oder Wolfsbarsch-Sashimi, Tempura vom Saisongemüse, Jakobsmuschel-Carpaccio mit Zitrusfrüchten, Seidentofu mit Sesam, leicht gereifter Ziegenfrischkäse

Sake Naguwashi Suzuka Kaminoho

Zaku

117,80 €

Ein reiner und präziser Junmai Daiginjo, der den Charakter des Kaminoho-Reises und die Frische des Terroirs von Suzuka auf subtile Weise zum Ausdruck bringt.

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Japan

icon vin couleur

Vin Sake

icon alcool

16 %

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1 bis 5 Jahre

Reden wir Klartext

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Dieser Sake stammt aus der Präfektur Mie, im Herzen der Ise-Region, und entsteht in einer Umgebung, die maritime Einflüsse und bewaldete Berge vereint. Der Kaminoho-Reis wird in Reisfeldern angebaut, die von einem relativ milden Klima profitieren, mit heißen und feuchten Sommern und kühlen Wintern, was eine gleichmäßige Reifung der Körner begünstigt. Die Fülle an reinem Grundwasser, gefiltert durch granitische und vulkanische Böden, bietet eine ideale Basis für die Herstellung dieses Junmai Daiginjo und verleiht dem aromatischen Profil Finesse und Präzision.

Dieser Junmai Daiginjo wird ausschließlich aus sorgfältig poliertem Kaminoho-Reis hergestellt, der auf etwa 50 % seiner ursprünglichen Größe reduziert wird, um den Stärkekern zu konzentrieren. Für das Brauen wird lokales Quellwasser verwendet, kombiniert mit ausgewählten Hefen, um elegante Aromen und eine seidige Textur zu entwickeln. Die Gärung erfolgt bei niedriger Temperatur über einen längeren Zeitraum, dann wird der Sake sanft gepresst und ohne Alkoholzusatz abgefüllt, um die Reinheit des Reises und den reinsten Ausdruck des Terroirs von Suzuka zu bewahren.

Dieser Sake enthüllt Noten von grünem Apfel, Birne und weißer Melone, unterstützt durch florale Anklänge von weißen Blüten und Lilien, sowie subtile Akzente von gekochtem Reis und Marzipan. Am Gaumen ist die Textur seidenglatt und elegant, mit einer kontrollierten Süße, einer feinen Säure und einem klaren und erfrischenden Abgang, der die Reinheit des Korns und die Präzision der Brauarbeit hervorhebt.

Wohin reisen wir?

Mie


Die Präfektur Mie, auf der Kii-Halbinsel in der Region Kansai gelegen, profitiert von einer außergewöhnlichen geografischen Lage zwischen Bergen und Meer, die ihre einzigartige Brauidentität prägt. Ihr gemäßigtes ozeanisches Klima, beeinflusst von den warmen Strömungen des Pazifiks, bietet feuchte Sommer und relativ milde Winter, wodurch günstige Bedingungen für eine progressive und ausgewogene Fermentation geschaffen werden. Die Gebirgsketten, die die Präfektur durchziehen, speisen zahlreiche Flüsse mit reinem und kristallklarem Wasser, insbesondere den Miyagawa, der für seine außergewöhnliche Qualität und seine wesentliche Rolle bei der Herstellung von Sakés mit klarem Charakter bekannt ist. Die Region kultiviert verschiedene Sake-Reissorten, die an ihr Terroir angepasst sind, darunter der Ise-Nishiki, eine lokale Sorte, die den Sakés aus Mie ihr subtiles aromatisches Profil und ihre seidige Textur verleiht. Mie, ein spirituelles Land, das den Ise-Schrein beherbergt, die heiligste Shinto-Stätte Japans, pflegt eine Brautradition, die von Spiritualität und Raffinesse geprägt ist, wo jede Cuvée die Harmonie zwischen Natur und althergebrachtem Wissen widerspiegelt.

Die kleine Geschichte des Landes

Japan

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Die Geschichte des Sake in Japan ist eine tausendjährige Erzählung, die eng mit dem Reisanbau und den Shinto-Ritualen verbunden ist. Bereits im 3. Jahrhundert basierten die ersten Reisfermentationen, bekannt als Kuchikami no Sake, auf dem Kauen von Reiskörnern durch Priesterinnen, wodurch die für die Umwandlung von Stärke in Zucker notwendigen Enzyme freigesetzt wurden. Im Laufe der Zeit ermöglichten landwirtschaftliche Fortschritte und Brautechniken aus China die Verfeinerung der Produktion, was zur Entwicklung weltweit einzigartiger Methoden der parallelen Mehrfachfermentation führte. In der Heian-Zeit wurde Sake zu einem zentralen Element kaiserlicher und religiöser Zeremonien, einem Symbol der Reinheit und der Vereinigung zwischen Göttern und Menschen. Während der Edo- und Meiji-Perioden verwandelten die Verbesserung der Hefen, die Beherrschung des Reismahlens und die nationale Verbreitung Sake in ein beliebtes Getränk, das im täglichen und festlichen Leben Japans verankert war. Gleichzeitig entstanden andere fermentierte oder destillierte Getränke wie Shōchū oder Awamori, die aus südlichen Regionen und fremden Einflüssen hervorgegangen sind. Heute erfindet sich Sake immer wieder neu: als Verbindung von Tradition und Moderne spiegelt er die Vielfalt der Klimazonen, der Reissorten und des regionalen Know-hows wider und verkörpert gleichzeitig die gastfreundliche Seele Japans.

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