Doradensashimi, Tempura vom saisonalen Gemüse, seidiger Tofu mit Ingwer, gegrilltes Geflügel mit leichter Sojasauce, Frischkäse mit Weichkäse

Saké Kurumazaka

Yoshimura

138,00 €

Ein Kimoto Junmai aus Nara, der gleichzeitig vollmundig, präzise und tief umami ist.

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Japan

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Vin Sake

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15 %

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1 bis 5 Jahre

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Yamada Nishiki

Reden wir Klartext

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Aus der Nara-Region, im Herzen von Kansai, stammt dieser Sake aus einer hügeligen Umgebung mit einem relativ milden Klima, das von heißen Sommern und kalten, aber moderaten Wintern geprägt ist. Die Reisfelder profitieren von reichlich Quellwasser aus den umliegenden Bergen, das für seine hohe Reinheit und ausgewogene Mineralität bekannt ist. Diese natürlichen Bedingungen fördern eine gleichmäßige Reifung des Sakes-Reises, was zu dichten und homogenen Körnern führt, die für eine langsame und präzise Fermentation geeignet sind, während ein klarer Ausdruck des Terroirs und eine große aromatische Klarheit im fertigen Sake erhalten bleiben.

Dieser Kimoto Junmai wird nach der traditionellen Kimoto-Methode hergestellt, die auf einer langen manuellen Arbeit des Gärstarters basiert, um auf natürliche Weise Säure und aromatische Komplexität zu entwickeln. Der Sake-Reis wird sorgfältig poliert, um nur den Kern des Korns zu erhalten, und dann bei niedriger Temperatur mit ausgewählten Hefen fermentiert, um einen reinen und ausgewogenen Ausdruck zu fördern. Bei diesem Junmai wird kein Alkohol hinzugefügt, was den intrinsischen Reichtum des Reises und die Präzision der Brauarbeit hervorhebt und zu einem strukturierten und harmonischen Sake führt.

Dieser Sake enthüllt Noten von gekochtem Reis, frischen Nüssen und gerösteten Getreiden, unterstrichen von zarten Anklängen von reifer Apfel und weißen Blüten. Am Gaumen zeigt sich die Textur zugleich voluminös und seidig, getragen von einer gut integrierten Säure, die den Abgang verlängert. Umami-Nuancen von Pilzen und leichter Brühe erscheinen allmählich und verleihen Tiefe und Nachhaltigkeit, während ein leichter milchiger Eindruck und eine feine mineralische Salzigkeit ein präzises, genussvolles und sehr kohärentes Gesamtbild zeichnen.

Wohin reisen wir?

Wakayama


Die Präfektur Wakayama, am südlichen Ende der Kii-Halbinsel in der Region Kansai gelegen, zeichnet sich durch ihren bergigen Charakter und ihre Pazifikküste aus. Ihr feuchtes subtropisches Klima mit heißen Sommern und milden Wintern, kombiniert mit reichlichen Niederschlägen, schafft eine einzigartige Umgebung für den Reisanbau und die Sake-Produktion. Die heiligen Kumano-Berge, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, versorgen die Region mit reinem Wasser aus natürlichen Quellen und kristallklaren Flüssen, die durch alte, unberührte Wälder fließen. Dieses außergewöhnlich weiche und klare Wasser ist das grundlegende Element der Wakayama-Sakes und verleiht ihnen eine seidige Textur und eine bemerkenswerte Reinheit. Die Präfektur kultiviert Sake-Reissorten, die an ihr spezielles Klima angepasst sind und Sakes mit einem großzügigen und ausgewogenen Charakter hervorbringen. Als spirituelle Heimat der Kumano-Pilgerfahrten seit über tausend Jahren pflegt Wakayama eine Brautradition, die von Mystik und Respekt vor der Natur geprägt ist, wobei jeder Sake die Harmonie zwischen dem heiligen Berg, dem Ozean und dem althergebrachten Wissen der Braumeister der Region widerspiegelt.

Die kleine Geschichte des Landes

Japan

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Die Geschichte des Sake in Japan ist eine tausendjährige Erzählung, die eng mit dem Reisanbau und den Shintō-Ritualen verbunden ist. Bereits im 3. Jahrhundert basierten die ersten Reisfermentationen, bekannt als Kuchikami no Sake, auf dem Kauen der Körner durch Priesterinnen, wodurch die für die Umwandlung von Stärke in Zucker notwendigen Enzyme freigesetzt wurden. Im Laufe der Zeit führten landwirtschaftliche Fortschritte und Brautechniken aus China zu einer Verfeinerung der Produktion und zur Entwicklung einzigartiger paralleler Mehrfachfermentationsmethoden. In der Heian-Zeit wurde Sake zu einem zentralen Element kaiserlicher und religiöser Zeremonien, einem Symbol für Reinheit und die Vereinigung zwischen Göttern und Menschen. Während der Edo- und Meiji-Perioden verwandelten die Verbesserung der Hefen, die Beherrschung des Reisschleifens und die nationale Verbreitung Sake in ein beliebtes Getränk, das tief im japanischen Alltags- und Festleben verwurzelt war. Parallel dazu entstanden andere fermentierte oder destillierte Getränke wie Shōchū oder Awamori, die aus südlichen Regionen und unter ausländischem Einfluss hervorgegangen sind. Heute erfindet sich der Sake ständig neu: Als Verbindung von Tradition und Moderne spiegelt er die Vielfalt der Klimazonen, Reissorten und regionalen Kenntnisse wider und verkörpert gleichzeitig die gastfreundliche Seele Japans.

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