kurz angebratene Jakobsmuscheln, Austern und jodierte Meeresfrüchte, Weißfischceviche, Pulpo à la galicienne, frischer Ziegenkäse

Soverribas 2021

Nanclares und Prieto

113,40 €

Ein Terroir-Albariño, straff und salzig, wo die Tiefe des Granits auf atlantische Frische trifft.

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Spanien

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Vin Weiß

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12,5 %

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5 bis 10 Jahre

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100 % Albariño

Reden wir Klartext

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Dieser Wein stammt von den atlantischen Hängen Galiciens, genauer gesagt aus Weinbergen rund um das Dorf Cambados, im Herzen der Appellation Rías Baixas, Unterzone Val do Salnés. Die Parzellen in Küstennähe liegen hauptsächlich auf sandigen Granitböden, die gut durchlässig sind und eine langsame Reifung sowie einen starken mineralischen Ausdruck fördern. Der Weinberg wird in traditioneller Pergola-Erziehung bewirtschaftet, was eine gute Belüftung der Trauben und die Bewahrung der natürlichen Frische ermöglicht, während gleichzeitig der maritime und salzige Charakter dieses einzigartigen Küstenterroirs widergespiegelt wird.

Dieser Wein, aus Albariño alter Rebstöcke, die manuell geerntet wurden, wird aus entrappten und schonend gepressten Trauben hergestellt. Der Most gärt spontan mit den natürlichen Hefen in Fässern oder großen neutralen Behältern bei kontrollierter Temperatur, ohne Zugabe unnötiger önologischer Produkte. Die Reifung erfolgt auf der Feinhefe, ohne intensives Aufrühren, in denselben Behältern, um die aromatische Reinheit, die salzige Spannung und den präzisesten Ausdruck seines atlantischen Terroirs zu bewahren.

Dieser Wein offenbart Noten von reifen Zitrusfrüchten, Steinobst und grünem Apfel, ergänzt durch weiße blumige Anklänge, salzige mineralische Nuancen und eine leichte würzige Note, die aus der Hefelagerung resultiert. Am Gaumen zeigt er sich voluminös und präzise, getragen von einer lebhaften Säure, die die Struktur strafft, einer leicht cremigen Textur und einem langen, straffen und schmackhaften Abgang, der von einer jodhaltigen Persistenz geprägt ist.

Wohin reisen wir?

Rías Baixas


Rías Baixas ist eine Weinregion in Galicien, im Nordwesten Spaniens, entlang der Atlantikküste. Ihr Name bedeutet auf Galicisch „niedrige Flussmündungen“ und bezieht sich auf die vier Rías (Fjorde), die diese spektakuläre Küste prägen. Diese Region profitiert von einem kühlen und feuchten Atlantikklima mit reichlichen Niederschlägen und einem allgegenwärtigen maritimen Einfluss, der die Temperaturen mildert. Die Weinberge, die traditionell in Pergolen (Parral) angebaut werden, um die Trauben vor Feuchtigkeit zu schützen, wachsen auf armen, gut drainierten Granitböden. Rías Baixas hat sich als weltweite Referenz für die Rebsorte Albariño etabliert und produziert brillante Weißweine von strahlender Frische, großer salziger Mineralität und lebendiger Säure, mit intensiven Aromen von weißen Früchten, Zitrusfrüchten und weißen Blüten. Die Region ist in fünf Unterzonen unterteilt (Val do Salnés, Condado do Tea, O Rosal, Soutomaior und Ribeira do Ulla), von denen jede ihren eigenen Ausdruck des galicischen Atlantik-Terroirs einbringt.

Die kleine Geschichte des Landes

Spanien

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Die Geschichte des Weines in Spanien ist so alt, dass niemand genau weiß, wer die ersten Reben in die Region brachte. Als die Phönizier vor etwa 3.000 Jahren ankamen und die heutigen Städte Cádiz und Jerez gründeten, war der Weinbau bereits etabliert, und spanische Weine wurden im gesamten Mittelmeerraum und in Nordafrika weit gehandelt. Man könnte sagen, Spanien ist ein Weinwunder. Nach Jahren des Abseits vom Kreis der großen Weine ist es heute ein wichtiger Akteur. Investitionen und Ehrgeiz in Weinbergen und Kellereien führen zu immer reichhaltigeren und komplexeren (oft sehr alkoholreichen) und würzigen Rotweinen, die bei internationalen Verbrauchern immer beliebter werden. Spanien, das stolz darauf ist, mehr Land für den Weinbau zu besitzen als jedes andere Land, beginnt erst jetzt, diese Ressource konsequent zu nutzen. Spanien ist ein anarchisches Gewirr von Regionen und Unterregionen, so wie seine Landschaft ein anarchisches Gewirr von unglaublich rauen Landschaften ist. Ein Blick auf eine Karte zeigt die klimatische Vielfalt zwischen den vielen spanischen Weinregionen, von den grünen, durchnässten Weinbergen Galiciens an der nordatlantischen Küste bis zu den sonnenverbrannten Weinbergen im südöstlichen Mittelmeerraum. Die rettende Gnade Spaniens im Weinbau ist die durchschnittliche Höhe seiner Weinberge, die über 600 Meter liegt. Ein Großteil der spanischen Weinberge schafft es daher, Trauben von guter Farbe und Säure zu produzieren, einfach weil die Nachttemperaturen relativ niedrig sind und die Trauben erst nach einer ausreichend langen Vegetationsperiode reifen. Aber es gibt einen wahren Schatz zu finden für diejenigen, die bereit sind zu graben, und jetzt, da sich in Spanien eine Klasse von Kennern entwickelt hat, haben alle Arten von ehrgeizigen Investoren ihren Teil dazu beigetragen, das Image des spanischen Weins zu ändern. Heute hat eine neue Generation von Winzern leise damit begonnen, spektakuläre Weine zu erzeugen und mit Rebsorten zu experimentieren, die noch vor kurzem undenkbar gewesen wären. Wein bleibt ein wichtiges Gut und ist ein integraler Bestandteil der spanischen Kultur.

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