Entenbrust mit milden Gewürzen, Kalbsfilet mit Morcheln, gebratene Taube mit reduzierter Soße, Risotto mit Waldpilzen, gereifte Weichkäse

Kammerberg Spätburgunder 2018

Friedrich Becker

140,00 €

Ein großer Spätburgunder von Kalksteinböden, der Finesse, Tiefe und aromatische Präzision vereint.

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Deutschland

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Vin Rot

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13,5 %

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10 Jahre +

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100% Spätburgunder

Reden wir Klartext

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Der Kammerberg Spätburgunder vom Weingut Friedrich Becker stammt aus der Weinbergslage Kammerberg, die sich um das Dorf Schweigen-Rechtenbach an der südlichsten Spitze der Pfalz befindet. Die Parzellen liegen direkt an der deutsch-französischen Grenze, an gut exponierten Hängen auf Kalk- und Mergelböden. Diese privilegierte Lage, geprägt von einem relativ milden Klima und rheinischem Einfluss, ermöglicht eine langsame und vollständige Reifung des Spätburgunders, was Weine von großer Finesse und einer vom Terroir geprägten Persönlichkeit hervorbringt.

Die Trauben dieses Lagen-Spätburgunders werden bei perfekter Reife manuell geerntet, sorgfältig sortiert und anschließend als entrapptes Lesegut, mit einem je nach Jahrgang variablen Anteil an ganzen Trauben, eingemaischt. Die alkoholische Gärung findet in offenen Behältern statt, mit sanftem Unterstoßen des Tresterhuts oder Umpumpen, um Finesse und Struktur zu extrahieren. Nach dem Abstich und schonendem Pressen wird der Wein in Barriques, hauptsächlich burgundische, gefüllt, wo er lange auf der Feinhefe reift, bevor er assembliert und ohne übermäßige Schönung abgefüllt wird.

Dieser Wein offenbart Noten von reifen roten Früchten, Schwarzkirsche und Himbeere, ergänzt durch florale Anklänge, die an Veilchen und Pfingstrose erinnern. Würzige Nuancen von Pfeffer und Nelke mischen sich mit einer zarten Holznote von Vanille und Rauch. Am Gaumen ist die Substanz präzise, mit einer seidigen Textur, einer frischen Säure, feinen Tanninen und einem langen, eleganten Abgang.

Wohin reisen wir?

Die Pfalz


Die Pfalz ist das zweitgrößte Weinanbaugebiet Deutschlands und liegt im Südwesten des Landes, an der Grenze zum Elsass in Frankreich. Im Westen durch die Vogesen und den Pfälzerwald geschützt, profitiert diese Region von einem besonders milden und sonnigen Klima, das zu den wärmsten Deutschlands gehört, mit moderaten Niederschlägen. Die vielfältigen Böden, von Kalkstein über Sandstein bis hin zu Ton und Basalt, bieten eine große Vielfalt an Terroirs. Obwohl die Pfalz historisch für ihre eleganten und fruchtigen Rieslinge bekannt ist, insbesondere im nördlichen Teil der Mittelhaardt, produziert die Region auch exzellente Spätburgunder, Grauburgunder und Weißburgunder. Der Stil der Pfälzer Weine zeichnet sich durch ihre Fülle, Großzügigkeit und Zugänglichkeit aus, wobei sie gleichzeitig die typisch deutsche Finesse und Präzision bewahren.

Die kleine Geschichte des Landes

Deutschland

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Deutschland hat eine lange und glorreiche Geschichte des Weinbaus. Die Römer legten die ersten Weinberge des Landes entlang der Mosel, in der Nähe des heutigen Trier, an. Im dritten Jahrhundert n. Chr. dehnten sich die Anpflanzungen auf verschiedene benachbarte Täler aus, hauptsächlich auf die der Moselzuflüsse. Im Mittelalter hatte die christliche Kirche, insbesondere die Zisterzienser- und Benediktinerklöster, einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Weinbaus und die Produktion von Qualitätswein in Deutschland. Deutschland war schon immer bekannt für seine exzellenten Weißweine: etwas süßlich, alkoholarm, aber immer von hoher Qualität. In den letzten Jahren bevorzugten Weintrinker jedoch tendenziell trockenere Weine. Folglich hat sich der deutsche Markt weiterentwickelt, um allen Geschmäckern gerecht zu werden, mit einigen prächtigen trockenen Rieslingen und anderen Weißweinsorten wie Weißburgunder, Gewürztraminer und Grauburgunder. Wärmere Sommer und mildere Winter haben auch Rosé- und Rotweine begünstigt, wobei Spätburgunder die drittmeist angepflanzte Rebsorte des Landes ist. Treffen Sie also Ihre Wahl, von traditionellen Rieslingen bis hin zu großen Rotweinen, die Auswahl ist groß und wächst stetig. Die deutsche Weinindustrie hatte im 20. Jahrhundert in Bezug auf die Qualität ihren Weg verloren, indem sie die Anbauflächen auf weniger günstige Standorte ausdehnte und die Erträge auf ein Niveau erhöhte, bei dem die Qualität stark beeinträchtigt wurde. Die größten deutschen Weinproduzenten waren jedoch nie völlig verloren, und seit Ende des 20. Jahrhunderts wurden erhebliche Anstrengungen unternommen, um Deutschlands einstigen Ruhm wiederherzustellen. Die Erträge sind heute gesetzlich begrenzt, und viele führende Produzenten haben sich zur VDP-Vereinigung zusammengeschlossen (siehe Deutsche Weinetiketten). Die Mitglieder der VDP-Vereinigung sind dazu verpflichtet, ihre Anstrengungen auf Qualität statt auf Quantität zu konzentrieren. Mengenmäßig gehört Deutschland zu den zehn größten Weinproduktionsländern der Welt. Etwas mehr als 60 % des produzierten Weins sind weiß, und es ist allgemein anerkannt, dass die Weißweine aus den besten Lagen und der renommiertesten Produzenten Deutschlands zu den besten der Welt gehören. Die Rotweine Deutschlands gewinnen ebenfalls an Popularität und Qualität, insbesondere die des Spätburgunders, der lokalen Bezeichnung für Pinot Noir. Die zweitbeliebteste rote Rebsorte (zumindest in Bezug auf die bepflanzten Hektar) ist der Dornfelder.

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