Lachssashimi, Wolfsbarsch-Ceviche mit Zitrusfrüchten, Salat mit frischem Ziegenkäse und Kräutern, grünes Gemüsecurry, Apfeltarte (wenig gesüßt)

Generations Riesling 2022

Axel Pauly

111,60 €

Ein präziser und kristallklarer Moselriesling, bei dem Frische mit einer schönen mineralischen Intensität gepaart ist.

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Deutschland

icon vin couleur

Vin Weiß

icon alcool

11 %

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5 bis 10 Jahre

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100 % Riesling

Reden wir Klartext

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Der Generations Riesling vom Weingut Axel Pauly stammt von den steilen Hängen oberhalb der Mosel, rund um Lieser und die Nachbardörfer, im Herzen einer der ältesten Weinregionen Deutschlands. Die Reben stehen an steilen, nach Süden und Westen ausgerichteten Hängen, wo die grauen Schieferböden die Wärme speichern und eine langsame und gleichmäßige Reifung der Trauben fördern. Dieses kühle Terroir, dessen Klima von der Nähe des Flusses geprägt ist, bringt präzise, straffe Weine mit einer starken mineralischen Identität hervor.

Die Ernte erfolgt manuell mit einer strengen Auswahl der Trauben zum optimalen Reifezeitpunkt. Nach sanftem Pressen wird die alkoholische Gärung bei niedriger Temperatur in Edelstahltanks durchgeführt, um die Reinheit und Frische der Rebsorte zu bewahren. Der Ausbau erfolgt hauptsächlich im Tank, wobei ein eventueller Ausbau im großen Holzfass für eine leichte Rundheit und aromatische Integration sorgt, ohne die natürliche Spannung des Weines zu beeinträchtigen. Diese traditionelle, sortentypische Weinbereitung legt den Schwerpunkt auf das Gleichgewicht zwischen Frucht, Säure und Mineralität.

Dieser Wein offenbart Noten von knackigem grünem Apfel, frischen Zitrusfrüchten, Nektarine und weißem Pfirsich, ergänzt durch florale und steinige Anklänge, typisch für die Moselschiefer. Der Gaumen wird von einer prägnanten Säure belebt, die den Wein streckt und seine leichte und kristalline Textur hervorhebt, mit einem Gefühl ausgeprägter Reinheit. Der salzige und anhaltende Abgang hinterlässt einen Eindruck großer Trinkfreude und Ausgewogenheit.

Wohin reisen wir?

Die Mosel


Die Mosel ist Deutschlands berühmtestes Weinanbaugebiet und das drittgrößte in Bezug auf die Produktion. Die besten Rieslinge von der Mosel gehören zu den besten Weißweinen der Welt. Leicht und mit wenig Alkohol können sie intensiv duftend sein, mit verführerischen floralen und mineralischen Noten und einem wunderbaren Gleichgewicht zwischen Süße und Säure. Die Mosel hat ein sehr kühles nordkontinentales Klima, und die Steillagen sind sehr effektiv, um die Sonneneinstrahlung für die Reben zu optimieren und die Reifung der Trauben zu erleichtern. Die besten Lagen profitieren auch von der Sonnenstrahlung, die von der Oberfläche der Flüsse und auf die Reben reflektiert wird, und von der Fähigkeit des dunklen Schieferbodens, tagsüber Wärme aufzunehmen und sie nachts an die Reben abzugeben. Einer der Nachteile dieser steilen Weinberge ist, dass sie für Maschinen unzugänglich sind, was bedeutet, dass bis zu siebenmal mehr Handarbeit für ihre Pflege erforderlich ist als in flachen Weinbergen. Es versteht sich von selbst (ähnlich wie bei der Côte-Rôtie), dass man aus diesen Hängen einige der besten weißen Traubensäfte der Welt gewinnen kann.

Die kleine Geschichte des Landes

Deutschland

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Deutschland hat eine lange und glorreiche Weinbaugeschichte. Die Römer legten die ersten Weinberge des Landes an den Ufern der Mosel, nahe der heutigen Stadt Trier, an. Im dritten Jahrhundert n. Chr. dehnten sich die Pflanzungen auf verschiedene benachbarte Täler aus, hauptsächlich auf die Nebenflüsse der Mosel. Im Mittelalter hatte die christliche Kirche, insbesondere die Zisterzienser- und Benediktinerklöster, großen Einfluss auf die Entwicklung des Weinbaus und die Produktion von Qualitätswein in Deutschland. Deutschland war schon immer berühmt für seine exzellenten Weißweine: etwas süßlich, alkoholarm, aber immer von hoher Qualität. In den letzten Jahren bevorzugten Weintrinker jedoch eher trockenere Weine. Folglich hat sich der deutsche Markt entwickelt, um allen Geschmäckern gerecht zu werden, mit einigen prächtigen trockenen Rieslingen und anderen Weißweinsorten wie Weißburgunder, Gewürztraminer und Grauburgunder. Heißere Sommer und mildere Winter haben auch Roséweine und Rotweine begünstigt, wobei der Spätburgunder die drittmeist angepflanzte Rebsorte des Landes ist. Treffen Sie also Ihre Wahl, von traditionellen Rieslingen bis hin zu großen Rotweinen, die Auswahl ist groß und wächst stetig. Die deutsche Weinindustrie hatte im 20. Jahrhundert qualitativ etwas den Faden verloren, indem sie die Anbauflächen auf weniger günstige Standorte ausdehnte und die Erträge auf ein Niveau steigerte, bei dem die Qualität stark beeinträchtigt wurde. Die größten deutschen Weinproduzenten waren jedoch nie ganz verloren, und seit Ende des 20. Jahrhunderts wurden erhebliche Anstrengungen unternommen, um Deutschlands einstigen Ruhm wiederherzustellen. Die Erträge sind heute gesetzlich begrenzt, und viele führende Produzenten haben sich zur Gründung des VDP (siehe Deutsche Weinetiketten) zusammengeschlossen. Die VDP-Mitglieder sind dazu angehalten, ihre Anstrengungen auf Qualität statt auf Quantität zu konzentrieren. Mengenmäßig gehört Deutschland zu den zehn führenden Weinproduktionsländern der Welt. Etwas mehr als 60 % des produzierten Weins sind Weißweine, und es ist weithin anerkannt, dass die Weißweine aus den besten Lagen und von den renommiertesten Produzenten Deutschlands zu den besten der Welt gehören. Auch die Rotweine Deutschlands gewinnen an Popularität und Qualität, insbesondere die des Spätburgunders, der lokalen Bezeichnung für Pinot Noir. Die zweitbeliebteste rote Rebsorte (zumindest nach der Anbaufläche) ist der Dornfelder.

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