Gebratene Entenbrust mit milden Gewürzen, rosa gebratenes Kalbskarree mit reduziertem Jus, gebratene Taube mit Selleriepüree, Risotto mit Waldpilzen, gereifte Weichkäsesorten

Jaspis Zipsin Spätburgunder 2021

Ziereisen

168,00 €

Ein Pinot Noir aus kalkhaltigem Terroir, präzise und schlank, bei dem die Finesse der Frucht auf eine tiefe und bekömmliche Struktur trifft.

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Deutschland

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Vin Rot

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13 %

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5 bis 10 Jahre

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100 % Spätburgunder

Reden wir Klartext

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Der Pinot Noir Jaspis Zipsin vom Weingut Ziereisen stammt aus Weinbergen rund um Efringen-Kirchen, im äußersten Süden Badens, wenige Kilometer von der französischen und Schweizer Grenze entfernt. Die Parzellen liegen an gut exponierten Hängen über dem Oberrheintal, in einem Gebiet, das für Deutschland ein relativ warmes und trockenes Klima aufweist. Die kalk- und mergelreichen Böden verleihen dem Wein Struktur und Finesse, während die Einflüsse des Schwarzwalds und der Rheinströmungen eine langsame und ausgewogene Reifung der Trauben fördern.

Die Spätburgunder-Trauben werden manuell geerntet, sorgfältig sortiert und anschließend je nach Reifegrad ganz oder teilweise entrappt eingemaischt. Die Gärung erfolgt mit natürlichen Hefen, wobei die Extraktion schonend durch Pigeage oder begrenzte Remontage erfolgt, um die Finesse der Frucht zu bewahren. Nach dem Abstich wird der Wein in meist gebrauchte Eichenfässer gefüllt, um dort lange auf der Feinhefe zu reifen, ohne starke Filtration, bevor er abgefüllt wird, um das kalkhaltige Terroir des Weinguts möglichst unverfälscht zum Ausdruck zu bringen.

Dieser Wein offenbart Noten von Schwarzkirsche, Himbeere und Pflaume, untermauert von floralen Anklängen von Veilchen und getrockneter Rose, sowie würzigen Nuancen von Pfeffer, Nelke und Lakritz. Subtile holzige Akzente, die an Zeder und sanften Rauch erinnern, verbinden sich mit einer leicht mineralischen Struktur. Am Gaumen ist die Textur schlank, getragen von einer lebendigen Säure, feinen, aber präsenten Tanninen und einem langen, präzisen und schmackhaften Abgang, der viel Frische bewahrt.

Wohin reisen wir?

Baden


Das Weinbaugebiet Baden erstreckt sich über fast 16.000 Hektar. Es ist das wärmste in Deutschland, obwohl es etwas bewölkter und feuchter ist als das Elsass auf der anderen Rheinseite. Zwei Drittel seiner Weinberge säumen den sagenumwobenen Schwarzwald. Die besten Ergebnisse erzielen jene Lagen, die die Südhänge des Schwarzwaldmassivs oder des Vulkanplateaus oberhalb des Rheintals einnehmen. Fast 50 % der Anbaufläche sind mit Spätburgunder (Pinot Noir), Weißburgunder (Pinot Blanc) und Grauburgunder (Pinot Gris) bepflanzt. Der Spätburgunder, die am häufigsten angebaute Rebsorte, gedeiht besonders gut in dieser Region, die sehr nahe am Elsass liegt. Bei den Weißweinen macht der Riesling im Gegensatz zu anderen deutschen Weinbaugebieten nur 10 % der Anbaufläche aus.

Die kleine Geschichte des Landes

Deutschland

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Deutschland hat eine lange und glorreiche Geschichte des Weinbaus. Die Römer legten die ersten Weinberge des Landes entlang der Mosel bei der heutigen Stadt Trier an. Im dritten Jahrhundert n. Chr. dehnten sich die Pflanzungen auf verschiedene benachbarte Täler aus, hauptsächlich auf die Nebenflüsse der Mosel. Im Mittelalter hatte die christliche Kirche, insbesondere die Zisterzienser- und Benediktinerklöster, großen Einfluss auf die Entwicklung des Weinbaus und die Produktion von Qualitätsweinen in Deutschland. Deutschland war schon immer bekannt für seine hervorragenden Weißweine: etwas süßlich, alkoholarm, aber immer von hoher Qualität. In den letzten Jahren bevorzugten Weintrinker jedoch eher trockenere Weine. Folglich hat sich der deutsche Markt entwickelt, um allen Geschmäckern gerecht zu werden, mit einigen prächtigen trockenen Rieslingen und anderen Weißweinsorten wie Weißburgunder, Gewürztraminer und Grauburgunder. Wärmere Sommer und mildere Winter haben auch Rosé- und Rotweine begünstigt, wobei Spätburgunder die drittmeist angepflanzte Rebsorte des Landes ist. Treffen Sie also Ihre Wahl, von traditionellen Rieslingen bis hin zu großen Rotweinen, die Auswahl ist groß und wächst stetig. Die deutsche Weinindustrie hat im 20. Jahrhundert qualitativ etwas nachgelassen, indem sie die Anbauflächen auf weniger günstige Standorte ausdehnte und die Erträge auf ein Niveau erhöhte, bei dem die Qualität stark beeinträchtigt wurde. Die größten deutschen Weinproduzenten waren jedoch nie ganz verloren und seit dem Ende des 20. Jahrhunderts wurden erhebliche Anstrengungen unternommen, um Deutschlands einstigen Ruhm wiederherzustellen. Die Erträge sind jetzt gesetzlich begrenzt und viele führende Produzenten haben sich zu der Vereinigung VDP zusammengeschlossen (siehe Deutsche Weinetiketten). Die Mitglieder der VDP-Vereinigung sind dazu verpflichtet, ihre Anstrengungen auf Qualität statt auf Quantität zu konzentrieren. Mengenmäßig gehört Deutschland zu den Top Ten der Länder der Welt in der jährlichen Weinproduktion. Etwas mehr als 60 % des produzierten Weins sind weiß, und es wird weithin anerkannt, dass die Weißweine aus den besten Lagen und der renommiertesten Produzenten Deutschlands zu den größten der Welt gehören. Auch die Rotweine Deutschlands gewinnen an Popularität und Qualität, insbesondere die des Spätburgunders, dem lokalen Namen des Pinot Noir. Die zweitbeliebteste rote Rebsorte (zumindest nach Hektarzahl der Anbauflächen) ist der Dornfelder.

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