Dieser rassige Riesling passt hervorragend zu Fischvorspeisen, gebratenen Meeresfrüchten, mit Rosmarin gebratenen Hähnchenkeulen, einem Meeresfrüchte-Sauerkraut, Schweinekoteletts aus dem Nacken oder zu einem schönen Stück Bauern-Munster.

Erbacher Michelmark Riesling Spätlese 2015

WINZER VON ERBACH

24,00 €

Ein trockener, rassiger Riesling aus dem Rheingau, aus Trauben, die als Spätlese geerntet wurden

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Deutschland

icon vin couleur

Vin Weiß

icon alcool

12,5 %

icon garde

10 Jahre +

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92 % Riesling, 5 % Spätburgunder, 3 % Grauburgunder und Weißburgunder

Reden wir Klartext

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Das Weingut Winzer von Erbach liegt im Herzen des Rheingaus, wo einige der berühmtesten historischen deutschen Rieslinge produziert werden. Entlang des Rheins gelegen, schaffen die tiefgründigen Böden aus kiesigem Lehm, Löss und mächtigem Mergel des Terroirs „Erbacher Michelmark“ einen dichten, vielschichtigen Riesling mit strahlender Frucht und Mineralität. Dieser Wein stammt hauptsächlich von Rieslingtrauben, die als Spätlese geerntet wurden. Diese Trauben haben somit einen höheren Reifegrad erreicht. Im Weinberg erfolgt daher eine präzise Selektion der Trauben. Der Saft wird schonend gepresst, bei niedriger Temperatur in Edelstahltanks vergoren und anschließend lange auf der Feinhefe ausgebaut, um dem Wein mehr Substanz zu verleihen. Im Mund erkennt man sofort die Brillanz des Rieslings, getragen von Aromen von grünem Apfel, gelbem Pfirsich, Aprikose, Mirabelle, Zitruszesten, getrockneten Blumen, Feuerstein und Petrol. Er ist großzügig und gleichzeitig perfekt ausbalanciert durch eine präzise Säure, die eine speichelflussanregende und rassige Länge verleiht. 

Wohin reisen wir?

Rheingau Rheingau ist eine kleine Region im Norden des Rheins in Deutschland, die hochwertige Weißweine produziert. Nur 20 Autominuten westlich von Frankfurt gelegen, weist der Suffix "gau" darauf hin, dass es einst eine Grafschaft im Frankenreich war. Der Rhein ist für viele deutsche Weinberge von entscheidender Bedeutung, wobei sich die überwiegende Mehrheit nur wenige Kilometer entfernt befindet. Hier im Rheingau sind die Vorteile des Flusses von größter Bedeutung; er reflektiert nicht nur das Sonnenlicht auf die darüber liegenden Weinberge, sondern hilft auch, die Temperaturen zu mildern, indem er die Wachstumsperiode der Trauben um einige Wochen verlängert. Der sichtbarste Vorteil sind die sanften, nach Süden ausgerichteten Hänge, die der Fluss in die Landschaft gegraben hat.

Die kleine Geschichte des Landes

Deutschland

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Deutschland hat eine lange und glorreiche Geschichte des Weinbaus. Die Römer legten die ersten Weinberge des Landes entlang der Mosel bei der heutigen Stadt Trier an. Im dritten Jahrhundert n. Chr. dehnten sich die Pflanzungen auf verschiedene benachbarte Täler aus, hauptsächlich auf die der Moselzuflüsse. Im Mittelalter hatte die christliche Kirche, insbesondere die Zisterzienser- und Benediktinerklöster, großen Einfluss auf die Entwicklung des Weinbaus und die Produktion von Qualitätswein in Deutschland. Deutschland war schon immer bekannt für seine hervorragenden Weißweine: etwas süß, alkoholarm, aber immer von hoher Qualität. In den letzten Jahren haben Weintrinker jedoch eine Vorliebe für trockenere Weine entwickelt. Infolgedessen hat sich der deutsche Markt weiterentwickelt, um allen Geschmäckern gerecht zu werden, mit einigen großartigen trockenen Rieslingen und anderen Weißweinsorten wie Weißburgunder, Gewürztraminer und Grauburgunder. Wärmere Sommer und mildere Winter haben auch Rosé- und Rotweine begünstigt, wobei Spätburgunder die drittmeist angepflanzte Rebsorte des Landes ist. Treffen Sie also Ihre Wahl, von traditionellen Rieslingen bis hin zu großen Rotweinen, das Angebot ist breit gefächert und wird immer größer. Die deutsche Weinindustrie hat im 20. Jahrhundert ihren Weg in Bezug auf Qualität verloren, indem sie die Anbauflächen auf weniger günstige Standorte ausdehnte und die Erträge auf ein Niveau erhöhte, bei dem die Qualität stark beeinträchtigt wurde. Die größten deutschen Weinproduzenten waren jedoch nie völlig verloren, und seit dem Ende des 20. Jahrhunderts wurden erhebliche Anstrengungen unternommen, um Deutschlands einstigen Ruhm wiederherzustellen. Die Erträge sind heute gesetzlich begrenzt, und viele führende Produzenten haben sich zur Vereinigung VDP zusammengeschlossen (siehe Deutsche Weinetiketten). Die Mitglieder der VDP-Vereinigung sind verpflichtet, ihre Anstrengungen auf Qualität statt auf Quantität zu konzentrieren. Gemessen am Volumen gehört Deutschland zu den Top Ten der Länder der Welt bei der jährlichen Weinproduktion. Etwas mehr als 60 % des produzierten Weins sind Weißweine, und es wird weithin anerkannt, dass die Weißweine aus den besten Lagen und der renommiertesten Produzenten Deutschlands zu den größten der Welt gehören. Auch Deutschlands Rotweine gewinnen an Popularität und Qualität, insbesondere die des Spätburgunders, der lokalen Bezeichnung für Pinot Noir. Die zweitbeliebteste rote Rebsorte (zumindest nach Hektarzahl der Anbauflächen) ist Dornfelder.

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