Doraden-Sashimi, leichte Gemüse-Tempura, seidiger Tofu mit Sesam, Jakobsmuschel-Carpaccio, Weißfisch-Sushi

Kinrei Sake

Sakehitosuji

126,00 €

Ein delikater und reiner Junmai Ginjo, der aromatische Finesse und eine seidige Textur vereint, um die japanische Küche und jodhaltige Speisen perfekt zu ergänzen.

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Japan

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Vin Sake

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15 %

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1 bis 5 Jahre

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Yamada Nishiki

Reden wir Klartext

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Dieser in Japan hergestellte Junmai Ginjo Sake entsteht in einem Umfeld, in dem die Reisfelder von einem kontrastreichen Klima profitieren, das von heißen und feuchten Sommern sowie kühleren Wintern geprägt ist. Die gut durchlässigen Böden und das reichliche reine Quellwasser bieten ideale Bedingungen für den Anbau von Sake-Reis und ermöglichen eine gleichmäßige Reifung der Körner. Diese natürlichen Faktoren, verbunden mit einer großen Temperaturschwankung zwischen Tag und Nacht, fördern die Entwicklung feiner Aromen und einer ausgewogenen Struktur im Sake.

Dieser Junmai Ginjo wird aus sorgfältig poliertem Sake-Reis hergestellt, um den Kern des Korns zu konzentrieren, gemäß den Anforderungen seiner Bezeichnung. Der Reis wird gewaschen, eingeweicht und dann gedämpft, bevor er mit Koji beimpft wird, ein entscheidender Schritt, der die Stärke in fermentierbare Zucker umwandelt. Die Gärung erfolgt langsam bei niedriger Temperatur mit ausgewählten Hefen, ohne Zugabe von Alkohol, um die aromatische Reinheit und die zarte Textur zu bewahren. Nach der Gärung wird der Sake gepresst, gefiltert und gereift, bevor er abgefüllt wird.

Dieser Sake enthüllt Noten von reifer Birne, grünem Apfel und weißen Blüten, unterstrichen von Anklängen an gekochten Reis, leichte Banane und einer subtilen Nuance von frischer Nuss. Am Gaumen zeigt sich die Textur geschmeidig und seidig, mit einer maßvollen Rundheit, die von einer diskreten Frische unterstützt wird. Die Aromen bleiben klar und harmonisch und erstrecken sich über einen sauberen und zart umami-artigen Abgang, der auf natürliche Weise zum Essen einlädt und das Gefühl der Reinheit verlängert.

Wohin reisen wir?

Okayama


Die Präfektur Okayama, in der Chūgoku-Region an der Seto-Inlandsee gelegen, wird aufgrund ihres außergewöhnlich milden und sonnigen Klimas "Land der Sonne" genannt. Diese klimatische Milde, mit moderaten Niederschlägen und wenigen Naturkatastrophen, macht sie zu einem der stabilsten Agrargebiete Japans, das sich für den Anbau von hochwertigem Reis eignet. Die fruchtbaren Ebenen, die von den Flüssen Asahi und Takahashi bewässert werden, bieten ideale Bedingungen für den Reisanbau, insbesondere für Omachi, eine alte Sake-Reissorte, die im 19. Jahrhundert in Okayama entstand und als eine der edelsten und am schwierigsten anzubauenden gilt. Dieser emblematische Reis verleiht den Sake aus Okayama eine reiche Struktur, einen großzügigen Körper und eine bemerkenswerte aromatische Tiefe. Reine Wasserquellen, die aus den Chūgoku-Bergen herabfließen, ergänzen dieses außergewöhnliche Terroir und ermöglichen es den lokalen Brauern, traditionelle Methoden zu pflegen und gleichzeitig innovative Ansätze zu erforschen. Als Erbin eines jahrhundertealten Know-hows bleibt Okayama eine unumgängliche Referenz in der Welt des Premium-Sake.

Die kleine Geschichte des Landes

Japan

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Die Geschichte des Saké in Japan ist eine tausendjährige Erzählung, eng verbunden mit dem Reisanbau und den shintoistischen Ritualen. Bereits im 3. Jahrhundert basierten die ersten Reisfermentationen, bekannt als Kuchikami no Sake, auf dem Kauen der Körner durch Priesterinnen, wodurch die für die Umwandlung von Stärke in Zucker notwendigen Enzyme freigesetzt wurden. Im Laufe der Zeit ermöglichten landwirtschaftliche Fortschritte und aus China stammende Brautechniken, die Produktion zu verfeinern und einzigartige parallele Mehrfachfermentationsmethoden zu entwickeln. In der Heian-Zeit wurde Saké zu einem zentralen Element kaiserlicher und religiöser Zeremonien, einem Symbol der Reinheit und der Vereinigung zwischen Göttern und Menschen. Während der Edo- und Meiji-Perioden verwandelten die Verbesserung der Hefen, die Beherrschung des Reisschleifens und die nationale Verteilung den Saké in ein beliebtes Getränk, das im täglichen und festlichen Leben Japans verankert war. Parallel dazu entstanden andere fermentierte oder destillierte Getränke wie Shōchū oder Awamori, die aus südlichen Terroirs und ausländischen Einflüssen hervorgingen. Heute erfindet sich der Saké ständig neu: Als Verbindung von Tradition und Moderne spiegelt er die Vielfalt der Klimazonen, des Reises und des regionalen Know-hows wider, während er die gastfreundliche Seele Japans verkörpert.

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