Doraden-Sashimi, Tempura vom Saisongemüse, gegrilltes Hähnchen-Yakitori mit leichter Tare-Sauce, Seidentofu mit Dashi, junger Weichkäse

Junmaishu Sake

Sakehitosuji

107,40 €

Ein präziser und harmonischer Junmaishu aus Okayama, bei dem die Reinheit des Reises auf eine seidige Textur und Umami trifft.

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Japan

icon vin couleur

Vin Sake

icon alcool

15 %

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1 bis 5 Jahre

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100 % Reis

Reden wir Klartext

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Der Sakehitosuji Junmaishu Junmai stammt aus Japan und wird in der Präfektur Okayama geboren, einer Region, die für ihr relativ mildes Klima, ihre kalten, aber gemäßigten Winter und ihre sonnigen Sommer bekannt ist. Die Reisfelder profitieren von reichlich Quellwasser mit geringem Mineralgehalt, ideal für die Sake-Herstellung. Gut durchlässige Böden und die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht fördern eine gleichmäßige Reifung des Reises, wodurch dichte und stärkereiche Körner entstehen, die perfekt für die Herstellung dieses charaktervollen Junmaishu geeignet sind.

Dieser Junmaishu wird ausschließlich aus sorgfältig poliertem Sake-Reis hergestellt, ohne Zusatz von destilliertem Alkohol, gemäß dem Junmai-Stil. Der Poliergrad zielt darauf ab, den stärkereichen Kern des Korns zu konzentrieren, während ausgewählte Hefen für eine langsame Gärung bei niedriger Temperatur verwendet werden, um aromatische Reinheit und Ausgewogenheit zu bewahren. Das lokale Süßwasser spielt eine zentrale Rolle für die endgültige Textur und verleiht Geschmeidigkeit und Präzision. Nach der Gärung und dem Pressen wird der Sake vor der Abfüllung veredelt, um Struktur und aromatischen Ausdruck zu harmonisieren.

Dieser Sake enthüllt Noten von gekochtem Reis, gerösteten Cerealien und diskreten Nüssen, ergänzt durch Anklänge von reifer Apfel, saftiger Birne und weißen Blüten. Am Gaumen zeigt sich die Textur gleichzeitig geschmeidig und seidig, unterstützt durch eine wohldosierte Frische, die den Abgang verlängert. Einige Umami-Nuancen von Pilzen und zarter Brühe verleihen Tiefe und Komplexität und bieten ein harmonisches, genussvolles und präzises Profil, das sowohl pur als auch zum Essen angenehm ist.

Wohin reisen wir?

Okayama


Die Präfektur Okayama, in der Chūgoku-Region an der Seto-Inlandsee gelegen, wird aufgrund ihres außergewöhnlich milden und sonnigen Klimas auch als „Land der Sonne“ bezeichnet. Dieses milde Klima mit moderaten Niederschlägen und wenigen Naturkatastrophen macht sie zu einem der stabilsten Anbaugebiete Japans, ideal für den Anbau von hochwertigem Reis. Die fruchtbaren Ebenen, bewässert von den Flüssen Asahi und Takahashi, bieten ideale Bedingungen für den Reisanbau, insbesondere für Omachi, eine alte Sake-Reissorte, die im 19. Jahrhundert in Okayama entstand und als eine der edelsten und am schwierigsten anzubauenden Sorten gilt. Dieser emblematische Reis verleiht den Sake-Sorten aus Okayama eine reiche Struktur, einen vollen Körper und eine bemerkenswerte aromatische Tiefe. Die aus den Chūgoku-Bergen herabfließenden reinen Wasserquellen ergänzen dieses außergewöhnliche Terroir und ermöglichen es den lokalen Brauern, traditionelle Methoden zu pflegen und gleichzeitig innovative Ansätze zu erforschen. Als Erbin jahrhundertealter Handwerkskunst bleibt Okayama eine unverzichtbare Referenz in der Welt des Premium-Sake.

Die kleine Geschichte des Landes

Japan

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Die Geschichte des Sake in Japan ist eine tausendjährige Erzählung, die eng mit dem Reisanbau und den Shintō-Ritualen verbunden ist. Bereits im 3. Jahrhundert basierten die ersten Reisfermentationen, bekannt als Kuchikami no Sake, auf dem Kauen der Körner durch Priesterinnen, wodurch die für die Umwandlung von Stärke in Zucker notwendigen Enzyme freigesetzt wurden. Im Laufe der Zeit führten landwirtschaftliche Fortschritte und Brautechniken aus China zu einer Verfeinerung der Produktion und zur Entwicklung von weltweit einzigartigen parallelen Mehrfachfermentationsmethoden. Während der Heian-Zeit wurde Sake zu einem zentralen Element kaiserlicher und religiöser Zeremonien, ein Symbol für Reinheit und die Vereinigung zwischen Göttern und Menschen. Während der Edo- und Meiji-Perioden verwandelten die Verbesserung der Hefen, die Beherrschung des Reismahlens und die landesweite Verbreitung Sake in ein beliebtes Getränk, das im täglichen und festlichen Leben Japans verankert war. Gleichzeitig entstanden andere fermentierte oder destillierte Getränke wie Shōchū oder Awamori, die aus südlichen Regionen und unter ausländischem Einfluss entstanden sind. Heute erfindet sich Sake ständig neu: Als Verbindung von Tradition und Moderne spiegelt er die Vielfalt der Klimazonen, Reissorten und regionalen Kenntnisse wider und verkörpert gleichzeitig die gastfreundliche Seele Japans.

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