Burgenland
Das Burgenland ist das zweitgrößte Weinanbaugebiet Österreichs. Dieses Gebiet ist selbst in vier Weinregionen unterteilt: das Mittelburgenland, das Südburgenland, den Neusiedler See und das Neusiedler See-Hügelland. Die Region erstreckt sich entlang der ungarischen Grenze, jenseits derer der Tokaji hergestellt wird. Dieses Gebiet profitiert von idealen Bedingungen für den Weinanbau, insbesondere dank eines günstigen Bodens und eines warmen Klimas, das für die Pannonische Tiefebene charakteristisch ist. Hinzu kommt der Neusiedler See, der als Wärmespeicher und Feuchtigkeitsregulator der Luft fungiert.
Die Unterregion: Mittelburgenland
Das Mittelburgenland, eine Unterregion des Burgenlandes, liegt südlich des Neusiedler Sees nahe der ungarischen Grenze. Es ist größtenteils eine Region für rote Rebsorten, wobei der Blaufränkisch 55 % der Rebfläche von 2104 Hektar ausmacht. Das Mittelburgenland wird wegen der Allgegenwart dieser Rebsorte in diesem Teil des Landes auch familiär „Blaufränkischland“ genannt. Dreiseitig von Bergen und Hügeln geschützt, ist der Osten der Region den warmen und trockenen Winden der Pannonischen Tiefebene ausgesetzt, die in Kombination mit den meist wasserreichen Böden ideale Wachstumsbedingungen bieten.