Der Peloponnes
Der Peloponnes liegt im westlichsten Teil des griechischen Festlands. Es ist fast eine Insel, da die Region nur durch einen kleinen, schmalen Landstreifen (weniger als 6 km an der schmalsten Stelle und weniger als 6 km lang) mit dem Festland verbunden ist. Die Komplexität seiner Form und seine zahlreichen Küsten verleihen ihm eine vielfältige Topographie. Insgesamt ist der Peloponnes eine Bergregion und besitzt sieben Gipfel, die fast 2000 Meter hoch sind. Das Klima ist hauptsächlich mediterran mit heißen Sommern, kurzen Frühlingen und langen Herbsten. Die Region unterliegt allen möglichen Einflüssen, den Winden der Ägäis, den kalten Nordwinden oder den heißen Winden aus Afrika. Die Region verfügt über 7 Unterregionen oder AOPs.
Die Unterregion: Nemea
Die Region Nemea liegt in der nordöstlichen Ecke der Peloponnes-Halbinsel. Die Berge und Täler, die das kleine Dorf Nemea umgeben, produzieren seit Jahrhunderten Wein. Der Wein der Region ist Teil der griechischen Mythologie und bezieht sich auf die Geschichte des Halbgottes Herakles, der nach Nemea geschickt wurde, um den berühmten "Nemeischen Löwen" zu töten. Der ehemals in der Region hergestellte griechische Wein wurde als das Blut des Herakles bezeichnet, ein Name, der noch heute mit den Weinen von Nemea gleichgesetzt wird. Die Höhenlage und die vorherrschenden Winde schaffen ein kühleres Klima, als man es sich für eine Binnenregion Griechenlands vorstellen würde. Die Winter sind recht kühl und die Niederschläge sind im Winter und Frühling reichlich. Die Sommer sind jedoch heiß und sonnig und der Herbst ist lang genug für eine gute Reifung der Trauben.