Reden wir Klartext
Hier ist ein wunderschöner Roséwein, hergestellt vom Weingut Fantini im Herzen der Abruzzen, wo Klima und Terroir für diese Art von Weinen am besten geeignet sind. Im lokalen Dialekt bedeutet "Calalenta" nächtliche Lektüre. Dies bezieht sich auf die nächtliche Handlese, um die Frische der Aromen zu bewahren. Die Trauben werden schonend gepresst, der Saft wird dann kalt vergoren und 35 Tage lang auf der Hefe gelagert. Es ist ein Roséwein "im Provence-Stil", der verführerische Aromen von Wassermelone, Johannisbeere, Grapefruit, Gariguette-Erdbeere, Rosenblättern und Himbeere enthüllt. Der Wein besitzt eine erfrischende Säure in Harmonie mit der aromatischen Intensität. Der Abgang ist lang und intensiv, was ihn zu einem eleganten und raffinierten Roséwein macht.
Wohin reisen wir?
Die kleine Geschichte des Landes
Italien

Ah, Italien, welch wunderschönes, hedonistisches Land, Volk der Dolce Vita, aber wie schwierig ist es doch, seine Weinorganisation zu verstehen! Der Schlüssel zum Verständnis des italienischen Appellationssystems ist, es eher als mehrere kleine Länder denn als ein einziges homogenes Land zu betrachten, da jede Region ihr eigenes Appellationssystem hat. Italien kann Liebhabern dennoch eine Vielzahl von Weinen mit unterschiedlichen und einzigartigen Geschmacksrichtungen und Stilen sowie Flaschen voller Überraschungen und Kreativität bieten. Leider produziert es auch eine große Menge seelenloser und charakterloser Weine, die unter ihren kommerziell nützlichsten und bekanntesten Namen verkauft werden: Pinot Grigio, Chianti, Valpolicella, Lambrusco, Prosecco und viele andere... Aber sprechen wir ein wenig über Geschichte: Der Weinbau in Italien reicht bis in die höchste Antike zurück und stammt aus Griechenland. Die Etrusker sollen die Rebe eingeführt haben, und griechische Einwanderer sollen die Rebsorten verbessert und verändert haben, die dieses Land später "Oenotria" nannten: das Land des Weines. Auf dem Höhepunkt des Römischen Reiches spielte Wein eine wichtige Rolle im Alltag, und bereits damals zeichneten sich einige Regionen durch die Exzellenz ihrer Produkte aus. Die Römer legten auch zahlreiche Weinberge in Europa an und hinterließen so ein unauslöschliches Zeugnis ihrer Invasion. Heute ist Italien der größte Weinproduzent der Welt, noch vor Frankreich. Italien ist in drei Klimazonen unterteilt. Die Berge im Norden haben ein eher raues Gebirgsklima. Die Ebene in der "Mitte des Stiefels" ist das Gebiet des Kontinentalklimas mit kalten Wintern und heißen, stürmischen Sommern. Im "südlichen Teil des italienischen Stiefels" herrscht mediterranes Klima mit sehr heißen und sehr trockenen Sommern, ganz zu schweigen von den Inseln Sizilien und Sardinien. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Italien dank seiner 200 verschiedenen Rebsorten, von denen viele aus seinen Böden stammen, eine große Vielfalt an Weinen produziert. Es ist ein Land, das ebenso komplex ist wie seine Weine und es verdient, erkundet zu werden!
