Botillo aus dem Bierzo, gegrillte Lammkoteletts, Chorizo und iberische Wurstwaren, Empanada gallega, Gemüseeintopf, Manchego

Pittacum Barrica DO Bierzo 2020

Pittacum

20,90 €

Eine Mencía aus dem Bierzo von sehr alten Bergreben, saftig und blumig, acht Monate im Barrique verfeinert.

Symbol Land

Spanien

Symbol Weinfarbe

Rot

Symbol Alkohol

14.5%

Symbol Lagerfähigkeit

1 bis 5 Jahre

Symbol Rebsorte

100% Mencía

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Reden wir Klartext

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Diese Cuvée stammt aus der Appellation Bierzo im Nordwesten Spaniens, in der Provinz León zwischen Galicien und Kastilien. Die 1999 in Arganza gegründeten Bodegas Pittacum haben sich der Mencía verschrieben, der autochthonen roten Rebsorte der Region. Ihre alten Reben, von denen einige über hundert Jahre alt sind, verteilen sich auf rund vierzig Hektar und fast zweihundert Parzellen an den Berghängen. Die tiefgründigen, gut drainierten Hangböden und ein stark atlantisch beeinflusstes Kontinentalklima ergeben Weine, die zugleich reif und frisch sind.

Die Trauben werden von Hand gelesen und bei ihrer Ankunft im Keller Beere für Beere auf dem Sortiertisch verlesen. Die Gärung dauert rund fünfzehn Tage bei 25 °C, danach ruht der Wein etwa einen Monat im Tank. Anschließend wird er acht Monate ohne Abstich in 220-Liter-Barriques aus französischer Eiche ausgebaut, um den Reichtum eines konzentrierten Leseguts zu bändigen. Im Februar 2021 abgefüllt, reifte er vor seiner Vermarktung noch mindestens anderthalb Jahre im Keller.

Dieser Wein zeigt Noten von Kirsche, Himbeere, Brombeere, Pflaume, Veilchen, schwarzem Pfeffer, Lakritz, Tinte und Graphit. Auf die intensive kirschrote Farbe mit violetten Reflexen folgt eine frische, elegante Nase, die rote Früchte und Gewürze vereint. Am Gaumen ist er fließend und saftig, getragen von geschmeidigen, reifen Tanninen und einer Säure, die einen langen mineralischen Abgang trägt.

Wohin reisen wir?

Bierzo


Bierzo ist ein Weinanbaugebiet in Castilla y León im Nordwesten Spaniens. Die Nähe der Region zum Atlantischen Ozean hat einen tiefgreifenden Einfluss auf das allgemeine Klima, mit viel kühleren Durchschnittstemperaturen als in den weiter im Landesinneren gelegenen Regionen Kastiliens und Leons. Dennoch bietet die Cordillera Cantábrica (ein Gebirgssystem im Norden Spaniens) den Weinbergen ausreichend Schutz vor Winden und sorgt dafür, dass die Trauben eine optimale Reife erreichen, um lebhafte, fruchtige und intensive Rotweine wie den Mencía zu erzeugen. Die Böden von Bierzo unterscheiden sich von denen anderer Regionen Kastiliens und Leons, da sie überwiegend aus Schiefer und Granit bestehen. Dies begünstigt die Mencía-Reben und hilft ihnen, Weine mit einem ausgeprägten mineralischen Charakter zu erzeugen. Die Weine sind in der Regel leichter im Alkoholgehalt und erfrischender als die aus anderen Regionen Kastiliens und Leons.

Die kleine Geschichte des Landes

Spanien

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Die Geschichte des Weins in Spanien ist so alt, dass niemand wirklich weiß, wer die ersten Reben in die Region brachte. Als die Phönizier vor rund 3.000 Jahren ankamen und die heutigen Städte Cádiz und Jerez gründeten, war der Weinbau bereits fest etabliert, und spanische Weine wurden im gesamten Mittelmeerraum und in Nordafrika gehandelt. Man könnte sagen, Spanien ist ein Weinwunder. Nach Jahren abseits der Welt der großen Weine ist es heute ein bedeutender Akteur. Investitionen und Ehrgeiz in Weinbergen und Kellern schlagen sich in immer reicheren, komplexeren (oft sehr alkoholstarken) und würzigen Rotweinen nieder, die bei internationalen Weinfreunden immer beliebter werden. Stolz darauf, mehr Rebfläche zu besitzen als jedes andere Land, beginnt Spanien gerade erst, diese Ressource konsequent zu nutzen. Spanien ist ein wildes Geflecht aus Regionen und Unterregionen, so wie seine Landschaft ein wildes Geflecht unglaublich rauer Landschaften ist. Ein Blick auf die Karte zeigt die klimatische Vielfalt zwischen den zahlreichen spanischen Weinbauregionen, von den grünen, regennassen Weinbergen Galiciens an der nördlichen Atlantikküste bis zu den sonnenverbrannten Weinbergen im Südosten am Mittelmeer. Der große Vorteil Spaniens ist aus weinbaulicher Sicht die durchschnittliche Höhenlage seiner Weinberge von über 600 Metern. Ein großer Teil der spanischen Weinberge bringt daher Trauben mit guter Farbe und Säure hervor, einfach weil die Nachttemperaturen relativ niedrig sind und die Trauben erst am Ende einer ausreichend langen Vegetationsperiode reifen. Doch wer bereit ist zu suchen, findet hier einen wahren Schatz, und seit sich in Spanien eine Schicht von Kennern herausgebildet hat, haben ehrgeizige Investoren aller Art ihren Teil dazu beigetragen, das Image des spanischen Weins zu verändern. Heute hat eine neue Winzergeneration still und leise begonnen, spektakuläre Weine zu erzeugen und mit Rebsorten zu experimentieren, die noch vor Kurzem undenkbar gewesen wären. Wein bleibt ein wichtiges Gut und ist fester Bestandteil der spanischen Kultur.

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