Doraden-Sashimi, leichte Gemüse-Tempura, Jakobsmuschel-Carpaccio mit Zitrusfrüchten, gegrilltes Hähnchen mit leichter Sojasauce, frischer Ziegenkäse

Sake Megumi No Tomo

Zaku

132,00 €

Ein Junmai Ginjo aus Mie voller Finesse, bei dem Reisreinheit und aromatische Frische ausgewogen und präzise zum Ausdruck kommen.

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Japan

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Vin Sake

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16 %

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1 bis 5 Jahre

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100 % Reis

Reden wir Klartext

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Dieser Sake stammt aus der Präfektur Mie im Herzen Japans und entsteht in einer Umgebung, in der die Winter kühl und die Sommer warm und feucht sind, was eine gleichmäßige Reifung des Reises begünstigt. Die Reisfelder profitieren von reinem Quellwasser, das aus den umliegenden Bergen herabfließt, ein Schlüsselelement für die Qualität der Fermentation. Diese natürliche Umgebung, zwischen maritimen Einflüssen der Ise-Bucht und dem Binnenland, bietet ausgewogene Bedingungen, die dichte und homogene Reiskörner fördern, perfekt geeignet für die Herstellung eines präzisen und ausdrucksstarken Junmai Ginjo.

Dieser Junmai Ginjo wird aus qualitativ hochwertigem Reis hergestellt, der sorgfältig poliert (auf 60%) wird, um einen für diesen Stil typischen Reinheitsgrad zu erreichen, wodurch der reinste Kern des Korns konzentriert werden kann. Die Fermentation wird bei niedriger Temperatur mit ausgewählten Hefen durchgeführt, um ein klares und elegantes aromatisches Profil zu offenbaren, ohne Zusatz von Alkohol, gemäß der Bezeichnung Junmai. Der Brauer achtet auf eine strenge Kontrolle der Temperaturen und Fermentationszeiten, um die Finesse der Aromen zu bewahren und eine harmonische Textur zu erzielen, bevor die Abfüllung erfolgt, die die Frische in den Vordergrund stellt.

Dieser Sake offenbart Noten von grünem Apfel, saftiger Birne und weißen Blüten, untermauert von zarten Anklängen an gekochten Reis und leichten Getreidearomen. Am Gaumen zeigt sich die Textur geschmeidig und seidig, mit einer kontrollierten Frische, die die Aromen ohne Schwere verlängert. Eine feine Umami-Empfindung verleiht Tiefe, während der Abgang klar und sauber bleibt und diskrete Nuancen von Steinobst sowie einen allgemeinen Eindruck von Präzision und Ausgewogenheit hinterlässt.

Wohin reisen wir?

Mie


Die Präfektur Mie, auf der Kii-Halbinsel in der Kansai-Region gelegen, profitiert von einer außergewöhnlichen geografischen Lage zwischen Bergen und Meer, die ihre einzigartige Brauidentität prägt. Ihr gemäßigtes ozeanisches Klima, beeinflusst von den warmen Strömungen des Pazifiks, bietet feuchte Sommer und relativ milde Winter, wodurch günstige Bedingungen für eine progressive und ausgewogene Fermentation entstehen. Die Bergketten, die die Präfektur durchziehen, speisen zahlreiche Flüsse mit reinem und kristallklarem Wasser, insbesondere den Miyagawa, der für seine außergewöhnliche Qualität und seine wesentliche Rolle bei der Herstellung von Sake mit klarem Charakter bekannt ist. Die Region kultiviert verschiedene Sake-Reissorten, die an ihr Terroir angepasst sind, darunter den Ise-Nishiki, eine lokale Sorte, die den Sake aus Mie ihr subtiles aromatisches Profil und ihre seidige Textur verleiht. Als spirituelle Heimat des Ise-Schreins, der heiligsten Shinto-Stätte Japans, pflegt Mie eine Brautradition, die von Spiritualität und Raffinesse geprägt ist, wobei jede Charge die Harmonie zwischen Natur und altem Handwerk widerspiegelt.

Die kleine Geschichte des Landes

Japan

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Die Geschichte des Sake in Japan ist eine tausendjährige Erzählung, die eng mit dem Reisanbau und den Shintō-Ritualen verbunden ist. Bereits im 3. Jahrhundert basierten die ersten Reisfermentationen, bekannt als Kuchikami no sake, auf dem Kauen der Körner durch Priesterinnen, wodurch die für die Umwandlung von Stärke in Zucker notwendigen Enzyme freigesetzt wurden. Im Laufe der Zeit ermöglichten landwirtschaftliche Fortschritte und Brautechniken aus China die Verfeinerung der Produktion, was zur Entstehung von einzigartigen, weltweit parallelen Mehrfachfermentationsmethoden führte. In der Heian-Zeit wurde Sake zu einem zentralen Element kaiserlicher und religiöser Zeremonien, ein Symbol der Reinheit und der Vereinigung zwischen Göttern und Menschen. Während der Edo- und Meiji-Perioden transformierten die Verbesserung der Hefen, die Beherrschung des Reispolierens und die landesweite Verteilung Sake zu einem beliebten Getränk, das fest im Alltag und in den Festlichkeiten Japans verankert war. Parallel dazu entstanden andere fermentierte oder destillierte Getränke wie Shōchū oder Awamori, die aus südlichen Terroirs und ausländischen Einflüssen hervorgingen. Heute erfindet sich Sake ständig neu: als Verbindung von Tradition und Moderne spiegelt er die Vielfalt der Klimazonen, Reissorten und regionalen Kenntnisse wider und verkörpert gleichzeitig die gastfreundliche Seele Japans.

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