Doraden-Sashimi, Tempura vom Saisongemüse, Jakobsmuschel-Carpaccio mit Zitrusfrüchten, Seidentofu mit Sesam, Sushi vom Weißfisch

Saké Isenishiki Studie

Sack

104,80 €

Ein Junmai Daiginjo von großer Reinheit, bei dem aromatische Finesse auf eine kristalline und tiefe Textur trifft.

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Japan

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Vin Sake

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16 %

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1 bis 5 Jahre

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Isenishiki

Reden wir Klartext

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Dieser Sake stammt aus der Präfektur Mie im Herzen Japans und entsteht in einer Umgebung, in der die Winter kühl, die Sommer heiß und feucht sind und die umliegenden Berge reines und reichlich vorhandenes Wasser liefern. Der für diesen Jahrgang bestimmte Reis wird in Reisfeldern angebaut, die von großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht profitieren, was eine langsame Reifung der Körner begünstigt. Diese natürlichen Bedingungen fördern einen konzentrierten Rohstoff, der sowohl stärkereich als auch ausgewogen ist, ideal für die Herstellung eines Junmai Daiginjo von großer aromatischer Präzision.

Dieser Junmai Daiginjo wird aus speziell ausgewähltem Reis hergestellt, der sehr stark poliert wird, um nur den reinsten Kern des Korns zu erhalten. Der Reis wird lange gewaschen, eingeweicht und dann gedämpft, bevor er mit Koji beimpft wird, der die Stärke in fermentierbaren Zucker umwandelt. Die Gärung erfolgt bei niedriger Temperatur, unter sorgfältiger Kontrolle und ohne Zusatz von Alkohol, um die Finesse der Aromen und die Transparenz der Textur zu bewahren. Nach der Gärung wird der Sake sorgfältig gepresst und dann verfeinert, um Struktur und aromatischen Ausdruck zu harmonisieren.

Dieser Sake enthüllt Noten von weißen Blüten, grünem Apfel und zarter Melone, unterstützt von Anklängen an gekochten Reis und leichte Haselnuss, die Tiefe und Komplexität verleihen. Im Mund zeigt sich die Textur seidenglatt und kristallklar, mit einem gleichzeitig vollen und präzisen Gefühl, getragen von einer klaren Frische. Der lange und elegante Abgang hinterlässt einen Eindruck von salziger Reinheit und Umami-Süße, der zu einer meditativen Verkostung einlädt.

Wohin reisen wir?

Mie


Die Präfektur Mie, auf der Kii-Halbinsel in der Kansai-Region gelegen, genießt eine außergewöhnliche geografische Lage zwischen Bergen und Ozean, die ihre einzigartige Brauidentität prägt. Ihr gemäßigtes ozeanisches Klima, beeinflusst von den warmen Strömungen des Pazifiks, bietet feuchte Sommer und relativ milde Winter, wodurch günstige Bedingungen für eine progressive und ausgewogene Gärung geschaffen werden. Die Gebirgsketten, die die Präfektur durchziehen, speisen zahlreiche Flüsse mit reinem und kristallklarem Wasser, insbesondere den Miyagawa, der für seine außergewöhnliche Qualität und seine wesentliche Rolle bei der Herstellung von Sake mit klarem Charakter bekannt ist. Die Region kultiviert verschiedene Sake-Reissorten, die an ihr Terroir angepasst sind, darunter den Ise-Nishiki, eine lokale Sorte, die den Sake aus Mie ihr subtiles aromatisches Profil und ihre seidige Textur verleiht. Als spirituelle Heimat des Ise-Schreins, der heiligsten Shinto-Stätte Japans, pflegt Mie eine Brautradition, die von Spiritualität und Raffinesse geprägt ist, wobei jede Cuvée die Harmonie zwischen Natur und althergebrachtem Handwerk widerspiegelt.

Die kleine Geschichte des Landes

Japan

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Die Geschichte des Sake in Japan ist eine tausendjährige Erzählung, die eng mit dem Reisanbau und den Shintō-Ritualen verbunden ist. Bereits im 3. Jahrhundert basierten die ersten Reisfermentationen, bekannt als Kuchikami no Sake, auf dem Kauen der Körner durch Priesterinnen, wodurch die für die Umwandlung von Stärke in Zucker notwendigen Enzyme freigesetzt wurden. Im Laufe der Zeit ermöglichten landwirtschaftliche Fortschritte und Brautechniken aus China die Verfeinerung der Produktion, wodurch weltweit einzigartige parallele Mehrfachfermentationsmethoden entstanden. Während der Heian-Zeit wurde Sake zu einem zentralen Element kaiserlicher und religiöser Zeremonien, einem Symbol für Reinheit und die Vereinigung zwischen Göttern und Menschen. Während der Edo- und Meiji-Perioden verwandelten die Verbesserung der Hefen, die Beherrschung des Reisschleifens und der landesweite Vertrieb Sake in ein populäres Getränk, das im japanischen Alltag und bei Festen fest verankert war. Parallel dazu entstanden andere fermentierte oder destillierte Getränke wie Shōchū oder Awamori, die aus südlichen Terroirs und ausländischen Einflüssen hervorgingen. Heute erfindet sich Sake ständig neu: als Verbindung von Tradition und Moderne spiegelt er die Vielfalt der Klimazonen, Reissorten und regionalen Kenntnisse wider und verkörpert gleichzeitig die gastfreundliche Seele Japans.

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