Doraden-Sashimi, Tempura vom Saisongemüse, gegrilltes Huhn mit Salz (Shio-Yaki), frischer Tofu mit Sesam, wenig gereifte Weichkäse

Bodaimoto-Sake

Suginishiki

133,80 €

Ein reiner, wohlschmeckender Junmai Bodaimoto, bei dem die traditionelle Methode die Tiefe des Reises und eine subtil gastronomische Säure hervorhebt.

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Japan

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Vin Sake

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15 %

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1 bis 5 Jahre

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100 % Reis

Reden wir Klartext

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Dieser Sake stammt aus der Präfektur Nara im Herzen des Kansai und entsteht in einer relativ milden inneren Umgebung, die von heißen und feuchten Sommern sowie kühlen Wintern geprägt ist. Die Reisfelder profitieren von reichlich Quellwasser aus den umliegenden Hügeln, das eine für die Herstellung delikater Sakes günstige Reinheit bietet. Die jahreszeitlichen Temperaturschwankungen ermöglichen eine schrittweise Reifung des Reises, was eine gute Stärkekonzentration fördert – ein wesentliches Element für ein präzises aromatisches Profil und eine ausgewogene Textur.

Dieser Sake wird nach der traditionellen Bodaimoto-Methode hergestellt. Er basiert auf einer sauren Starterkultur, die durch natürliche Milchsäuregärung gewonnen wird, bevor Hefe hinzugefügt wird. Der Sakereis wird sorgfältig poliert, um den stärkereichen Kern zu extrahieren, und anschließend langsam bei niedriger Temperatur fermentiert, um die aromatische Finesse zu bewahren. Es erfolgt keine Zugabe von Alkohol, was ihn zu einem reinen Junmai macht, der sich auf den Ausdruck von Reis und Wasser konzentriert, ohne ausgeprägte Reifung, um seine ursprüngliche Frische zu erhalten.

Dieser Sake enthüllt Noten von gekochtem Reis, frischen Nüssen und reifen Äpfeln, untermauert von laktischen Nuancen von Joghurt und einer Spur von gerösteten Cerealien. Am Gaumen zeigt sich die Textur sowohl geschmeidig als auch vollmundig, getragen von einer zarten Säure, die aus der Bodaimoto-Methode stammt und den Abgang mit einem leicht umamiartigen Gefühl und einer anhaltenden Geschmacksintensität verlängert, die sowohl zum Essen als auch zum puren Genuss einlädt.

Wohin reisen wir?

Shizuoka


Die Präfektur Shizuoka, eingebettet zwischen dem Pazifischen Ozean und dem majestätischen Berg Fuji in der Chūbu-Region, genießt ein außergewöhnliches Terroir, das durch das Zusammentreffen von heiligem Berg und Meer geprägt ist. Ihr gemäßigtes ozeanisches Klima mit milden Wintern und mäßig warmen Sommern schafft optimale Bedingungen für eine delikate und kontrollierte Fermentation. Das Schmelzwasser des Fuji, das jahrzehntelang durch vulkanische Gesteinsschichten gefiltert wurde, versorgt die Region mit bemerkenswert reinem, leicht mineralischem Wasser, das die Seele der Shizuoka-Sakes bildet. Dieses weiche Wasser begünstigt die Herstellung von Sakes mit einem eleganten und raffinierten Aromaprofil, das Feinheit über Kraft stellt. Die Präfektur kultiviert verschiedene Sake-Reissorten, die an ihr Terroir angepasst sind, darunter Homarefuji, eine lokal entwickelte Sorte, die den unverwechselbaren Charakter der Region voll zum Ausdruck bringt. Mit einer alten Brautradition, die durch eine Innovationskultur bereichert wird, hat sich Shizuoka als Referenz für Sakes im Stil "Shizuoka Genshu" etabliert, die für ihre kristalline Frische, ihre aromatische Eleganz und ihren delikaten Abgang bekannt sind, die die Anmut des Fuji selbst hervorrufen.

Die kleine Geschichte des Landes

Japan

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Die Geschichte des Sake in Japan ist eine tausendjährige Erzählung, die eng mit dem Reisanbau und den Shintō-Ritualen verbunden ist. Bereits im 3. Jahrhundert basierten die ersten Reisfermentationen, bekannt als Kuchikami no Sake, auf dem Kauen der Körner durch Priesterinnen, wodurch die für die Umwandlung von Stärke in Zucker notwendigen Enzyme freigesetzt wurden. Im Laufe der Zeit führten landwirtschaftliche Fortschritte und Brautechniken aus China zu einer Verfeinerung der Produktion und zur Entstehung von weltweit einzigartigen parallelen Mehrfachfermentationsmethoden. Während der Heian-Zeit wurde Sake zu einem zentralen Element kaiserlicher und religiöser Zeremonien, einem Symbol der Reinheit und der Vereinigung zwischen Göttern und Menschen. In der Edo- und Meiji-Zeit verwandelten die Verbesserung der Hefen, die Beherrschung des Reismahlens und die nationale Verbreitung Sake in ein beliebtes Getränk, das tief im japanischen Alltag und bei Festen verwurzelt war. Parallel dazu entstanden andere fermentierte oder destillierte Getränke wie Shōchū oder Awamori, die aus südlichen Terroirs und ausländischen Einflüssen hervorgingen. Heute erfindet sich der Sake ständig neu: Als Verbindung von Tradition und Moderne spiegelt er die Vielfalt der Klimazonen, Reissorten und regionalen Kenntnisse wider und verkörpert gleichzeitig die gastfreundliche Seele Japans.

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