Doraden-Sashimi, Tempura vom saisonalen Gemüse, Seidentofu mit frischem Ingwer, gegrilltes Hähnchen Yakitori mit Salz, Frischkäse mit Weichkäse

Kimoto Sake

Sakehitosuji

129,00 €

Ein präziser und harmonischer Kimoto Junmai Ginjo, bei dem die Reinheit des Reises auf eine seidige und tiefe Textur trifft.

pays logo

Japan

icon vin couleur

Vin Sake

icon alcool

16 %

icon garde

1 bis 5 Jahre

cepage logo

Yamada Nishiki

Reden wir Klartext

product descriptions logo

Dieser Kimoto Junmai Ginjo stammt aus der Region Hyogo, einem für den Sakereisanbau bekannten Gebiet, und profitiert von einem kontrastreichen Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern, das eine langsame und gleichmäßige Reifung der Körner begünstigt. Die gut durchlässigen Böden und das reichliche, reine Grundwasser bieten ideale Bedingungen für die Gewinnung eines dichten und homogenen Reises, der für eine präzise Fermentation geeignet ist. Diese natürliche Umgebung trägt zum Gleichgewicht zwischen Frische, Struktur und Aromenausprägung dieses Sakes bei.

Dieser Sake wird nach der traditionellen Kimoto-Methode hergestellt und basiert auf einer langen und sorgfältigen Arbeit am Gärstarter, die die natürliche Entwicklung von Hefen und Milchsäurebakterien fördert. Der Reis, sorgfältig bis zum Ginjo-Niveau poliert, wird bei niedriger Temperatur fermentiert, um die aromatische Finesse und die Reinheit des Geschmacksprofils zu bewahren. Der Verzicht auf zusätzlichen Alkohol und die Sorgfalt bei den Brau- und Reifungsschritten zielen darauf ab, die für diesen Junmai-Stil charakteristische Textur und Tiefe präzise zum Ausdruck zu bringen.

Dieser Sake enthüllt Noten von knackigem grünem Apfel, saftiger Birne und zarten weißen Blüten, unterstützt von einem Hauch von gekochtem Reis und einer subtilen Nuance von gerösteter Haselnuss. Am Gaumen zeigt sich die Textur sowohl seidig als auch vollmundig, getragen von einer klaren Säure, die den Abgang verlängert. Eine leichte Umami-Note und ein Hauch von Mineralität sorgen für Tiefe und Präzision und bieten eine harmonische und anhaltende Verkostung.

Wohin reisen wir?

Okayama


Die Präfektur Okayama, in der Chūgoku-Region an der Seto-Inlandsee gelegen, wird aufgrund ihres außergewöhnlich milden und sonnigen Klimas auch als „Land der Sonne“ bezeichnet. Dieses milde Klima mit moderaten Niederschlägen und wenigen Naturkatastrophen macht sie zu einem der stabilsten Anbaugebiete Japans, ideal für den Anbau von hochwertigem Reis. Die fruchtbaren Ebenen, bewässert von den Flüssen Asahi und Takahashi, bieten ideale Bedingungen für den Reisanbau, insbesondere für Omachi, eine alte Sake-Reissorte, die im 19. Jahrhundert in Okayama entstand und als eine der edelsten und am schwierigsten anzubauenden Sorten gilt. Dieser emblematische Reis verleiht den Sake-Sorten aus Okayama eine reiche Struktur, einen großzügigen Körper und eine bemerkenswerte aromatische Tiefe. Reine Wasserquellen, die von den Chūgoku-Bergen herabfließen, ergänzen dieses außergewöhnliche Terroir und ermöglichen es den lokalen Brauern, traditionelle Methoden zu pflegen und gleichzeitig innovative Ansätze zu erforschen. Als Erbin jahrhundertealter Handwerkskunst bleibt Okayama eine unverzichtbare Referenz in der Welt des Premium-Sake.

Die kleine Geschichte des Landes

Japan

product descriptions logo

Die Geschichte des Sake in Japan ist eine tausendjährige Erzählung, die eng mit dem Reisanbau und den Shinto-Ritualen verbunden ist. Bereits im 3. Jahrhundert basierten die ersten Reisfermentationen, bekannt als Kuchikami no Sake, auf dem Kauen der Körner durch Priesterinnen, wodurch die für die Umwandlung von Stärke in Zucker notwendigen Enzyme freigesetzt wurden. Im Laufe der Zeit ermöglichten landwirtschaftliche Fortschritte und Brautechniken aus China eine Verfeinerung der Produktion, was zur Entwicklung einzigartiger, weltweit einmaliger paralleler Mehrfachfermentationsmethoden führte. Unter der Heian-Ära wurde Sake zu einem zentralen Element kaiserlicher und religiöser Zeremonien, einem Symbol der Reinheit und der Vereinigung zwischen Göttern und Menschen. Während der Edo- und Meiji-Perioden verwandelten die Verbesserung der Hefen, die Beherrschung des Reispolierens und der landesweite Vertrieb den Sake in ein beliebtes Getränk, das tief im japanischen Alltags- und Festleben verwurzelt war. Parallel dazu entstanden andere fermentierte oder destillierte Getränke wie Shōchū oder Awamori, die aus südlichen Regionen stammten und von ausländischen Einflüssen geprägt waren. Heute erfindet sich Sake immer wieder neu: Als Verbindung von Tradition und Moderne spiegelt er die Vielfalt der Klimazonen, Reissorten und regionalen Kenntnisse wider und verkörpert gleichzeitig die gastfreundliche Seele Japans.

Das könnte Ihnen auch gefallen