Doraden- oder Wolfsbarsch-Sashimi, Tempura vom Saisongemüse, Jakobsmuschel-Carpaccio mit Zitrusfrüchten, gegrilltes Hähnchen mit Salz (Shio-Yaki), leichter Ziegenfrischkäse

Saké Akaiwa Omachi

Sakehitosuji

141,20 €

Ein präziser und kristallklarer Junmai Daiginjo aus Omachi von Akaiwa, der die Reinheit seines Okayama-Terroirs mit Finesse zum Ausdruck bringt.

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Japan

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Vin Sake

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16 %

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1 bis 5 Jahre

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Omachi

Reden wir Klartext

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Dieser Sake stammt aus der Region Okayama im Südwesten Japans und entsteht in einem milden und sonnigen Klima, das durch die Seto-Inlandsee gemildert wird. Die Reisfelder von Akaiwa profitieren von gut durchlässigen Böden und großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht, was eine langsame und konzentrierte Reifung des Omachi-Reises begünstigt. Diese natürlichen Bedingungen, kombiniert mit reinem und leicht süßlichem Grundwasser, bieten ein ideales Umfeld, um einen Junmai Daiginjo von großer aromatischer Präzision und bemerkenswerter Finesse herzustellen.

Dieser Junmai Daiginjo wird aus in der Region Akaiwa angebautem Omachi-Reis hergestellt und ohne Alkoholzusatz produziert, um die Reinheit des Rohmaterials zu bewahren. Der Reis wird tief poliert, um einen sehr hohen Poliergrad zu erreichen, der für den Daiginjo-Stil charakteristisch ist, und dann langsam bei niedriger Temperatur mit ausgewählten Hefen fermentiert, die für ihre Fähigkeit bekannt sind, elegante und fruchtige Aromen zu entwickeln. Eine sorgfältige Kontrolle der Temperaturen und Fermentationszeiten ermöglicht eine seidige Textur und eine präzise aromatische Expression.

Dieser Sake enthüllt Noten von grünem Apfel, Birne und Honigmelone, ergänzt durch florale Anklänge von weißen Blüten und Lilie, sowie zarte Nuancen von gekochtem Reis und leichten frischen Kräutern. Am Gaumen ist die Textur geschmeidig und samtig, getragen von einer feinen Säure, die den Abgang verlängert. Die Reinheit des Wassers und die Präzision der Fermentation spiegeln sich in einem kristallklaren Eindruck wider, mit einer harmonischen und ausgewogenen aromatischen Persistenz.

Wohin reisen wir?

Okayama


Die Präfektur Okayama, in der Chūgoku-Region an der Seto-Inlandsee gelegen, wird aufgrund ihres außergewöhnlich milden und sonnigen Klimas auch „Land der Sonne“ genannt. Diese klimatische Milde mit mäßigen Niederschlägen und wenigen Naturkatastrophen macht sie zu einem der stabilsten Agrargebiete Japans, ideal für den Anbau von hochwertigem Reis. Die fruchtbaren Ebenen, bewässert von den Flüssen Asahi und Takahashi, bieten ideale Bedingungen für den Reisanbau, insbesondere für Omachi, eine alte Sake-Reissorte, die im 19. Jahrhundert in Okayama entstand und als eine der edelsten und am schwierigsten anzubauenden Sorten gilt. Dieser emblematische Reis verleiht den Okayama-Sakes eine reiche Struktur, einen vollen Körper und eine bemerkenswerte aromatische Tiefe. Reine Wasserquellen, die aus den Chūgoku-Bergen herabfließen, ergänzen dieses außergewöhnliche Terroir und ermöglichen es den lokalen Brauern, traditionelle Methoden fortzuführen und gleichzeitig innovative Ansätze zu erforschen. Als Erbin jahrhundertealter Handwerkskunst bleibt Okayama eine unverzichtbare Referenz in der Welt des Premium-Sakes.

Die kleine Geschichte des Landes

Japan

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Die Geschichte des Sake in Japan ist eine tausendjährige Erzählung, eng verbunden mit dem Reisanbau und den Shintō-Ritualen. Schon im 3. Jahrhundert basierten die ersten Reisfermentationen, bekannt als Kuchikami no Sake, auf dem Kauen der Körner durch Priesterinnen, wodurch die für die Umwandlung von Stärke in Zucker notwendigen Enzyme freigesetzt wurden. Im Laufe der Zeit führten landwirtschaftliche Fortschritte und Brautechniken aus China zu einer Verfeinerung der Produktion, was zur Entwicklung einzigartiger paralleler Mehrfachfermentationsmethoden führte. Während der Heian-Zeit wurde Sake zu einem zentralen Element kaiserlicher und religiöser Zeremonien, einem Symbol für Reinheit und die Vereinigung zwischen Göttern und Menschen. Während der Edo- und Meiji-Perioden verwandelten die Verbesserung der Hefen, die Beherrschung des Reispolierens und die landesweite Verbreitung den Sake in ein beliebtes Getränk, das tief im japanischen Alltags- und Festleben verwurzelt war. Parallel dazu entstanden andere fermentierte oder destillierte Getränke wie Shōchū oder Awamori, die aus südlichen Regionen und fremden Einflüssen stammten. Heute erfindet sich Sake ständig neu: Als Verbindung von Tradition und Moderne spiegelt er die Vielfalt der Klimazonen, Reissorten und regionalen Kenntnisse wider und verkörpert gleichzeitig die gastfreundliche Seele Japans.

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