Gebratene Entenbrust mit milden Gewürzen, gegrilltes Kalbskotelett mit Kräutern, Schweinefilet mit Pilzen, gebratenes Geflügel mit Wurzelgemüse, Weichkäse mit gewaschener Rinde

Becker Familie Spätburgunder 2019

Friedrich Becker

195,60 €

Ein Grenz-Spätburgunder, präzise und elegant, wo der Kalkstein von Schweigen einen fein strukturierten Rotwein prägt.

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Deutschland

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Vin Rot

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13 %

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5 bis 10 Jahre

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100 % Spätburgunder

Reden wir Klartext

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Das Weingut Friedrich Becker in Schweigen, am äußersten südlichen Ende der Pfalz, bewirtschaftet seine Weinberge auf kalkhaltigen und mergelkalkhaltigen Hängen, die sich beidseitig der Grenze zwischen Deutschland und dem Elsass erstrecken. Die für den Becker Family Spätburgunder vorgesehenen Parzellen profitieren von einem relativ milden Klima, das durch gute Sonneneinstrahlung und grenzüberschreitende Einflüsse geprägt ist, was eine langsame und gleichmäßige Reifung des Spätburgunders ermöglicht. Dieses Terroir, das steinige Böden, aktiven Kalk und leichte Tone vereint, verleiht dem Wein Finesse, Frische und einen besonders präzisen Ausdruck der Frucht.

Die Spätburgunder-Trauben werden von Hand gelesen, sorgfältig selektiert und entrappt, bevor sie in Tanks mazeriert und fermentiert werden, mit sanfter Extraktion, um die Eleganz der Frucht zu bewahren. Die malolaktische Gärung erfolgt anschließend in Eichenfässern, wo der Wein mehrere Monate reift. Der Ausbau in Barriques, hauptsächlich aus französischer Eiche, verfeinert die Tanninstruktur und entwickelt subtile Aromen von Gewürzen und feinem Holz, wobei die Frische und Reinheit des Pinot Noirs, typisch für den Stil des Weinguts, erhalten bleiben.

Dieser Wein offenbart Noten von reifen roten Früchten wie Kirsche und Himbeere, ergänzt durch dunklere Anklänge von Brombeere und Pflaume. Dazu gesellen sich zarte florale Nuancen, die an Pfingstrose und getrocknete Rose erinnern, sowie würzige und pfeffrige Akzente, gestützt von einem diskreten Holzeinsatz mit Noten von Rauch und Vanille. Am Gaumen ist die Textur geschmeidig, getragen von einer frischen Säure, feinen Tanninen und einem schlanken, leicht mineralischen Abgang.

Wohin reisen wir?

Die Pfalz


Die Pfalz ist das zweitgrößte Weinanbaugebiet Deutschlands und liegt im Südwesten des Landes, entlang der französischen Grenze zum Elsass. Im Westen durch die Vogesen und den Pfälzerwald geschützt, profitiert diese Region von einem besonders milden und sonnigen Klima, das zu den wärmsten Deutschlands gehört, mit moderaten Niederschlägen. Die vielfältigen Böden, die von Kalkstein über Sandstein bis hin zu Ton und Basalt reichen, bieten eine große Vielfalt an Terroirs. Während die Pfalz historisch für ihre eleganten und fruchtigen Rieslinge bekannt ist, insbesondere im nördlichen Bereich der Mittelhaardt, produziert die Region auch hervorragende Spätburgunder, Grauburgunder und Weißburgunder. Der Stil der Pfälzer Weine zeichnet sich durch ihre Fülle, Großzügigkeit und Zugänglichkeit aus, wobei sie dennoch die typisch deutsche Finesse und Präzision bewahren.

Die kleine Geschichte des Landes

Deutschland

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Deutschland hat eine lange und glorreiche Geschichte des Weinbaus. Die Römer legten die ersten Weinberge des Landes an der Mosel, nahe der heutigen Stadt Trier, an. Im dritten Jahrhundert nach Christus dehnten sich die Pflanzungen auf verschiedene benachbarte Täler aus, hauptsächlich auf die der Moselzuflüsse. Im Mittelalter hatte die christliche Kirche, insbesondere die Zisterzienser- und Benediktinerklöster, großen Einfluss auf die Entwicklung des Weinbaus und die Produktion von Qualitätswein in Deutschland. Deutschland war schon immer bekannt für seine hervorragenden Weißweine: etwas süß, alkoholarm, aber immer von hoher Qualität. In den letzten Jahren haben Weintrinker jedoch eine Vorliebe für trockenere Weine entwickelt. Infolgedessen hat sich der deutsche Markt weiterentwickelt, um allen Geschmäckern gerecht zu werden, mit einigen großartigen trockenen Rieslingen und anderen Weißweinsorten wie Weißburgunder, Gewürztraminer und Grauburgunder. Wärmere Sommer und mildere Winter haben auch Rosé- und Rotweine begünstigt, wobei Spätburgunder die dritthäufigste Rebsorte des Landes ist. Treffen Sie also Ihre Wahl, von traditionellen Rieslingen bis hin zu großen Rotweinen, das Angebot ist breit und wird immer breiter. Die deutsche Weinindustrie hat im 20. Jahrhundert qualitativ etwas nachgelassen, indem sie die Anbauflächen auf weniger geeignete Standorte ausdehnte und die Erträge auf ein Niveau erhöhte, bei dem die Qualität stark beeinträchtigt wurde. Die größten deutschen Weinproduzenten waren jedoch nie ganz verloren und seit Ende des 20. Jahrhunderts wurden erhebliche Anstrengungen unternommen, um Deutschlands einstigen Ruhm wiederherzustellen. Die Erträge sind jetzt gesetzlich begrenzt und viele führende Produzenten haben sich zur Vereinigung VDP zusammengeschlossen (siehe Deutsche Weinetiketten). Die Mitglieder der VDP-Vereinigung sind gehalten, ihre Anstrengungen auf Qualität statt auf Quantität zu konzentrieren. Mengenmäßig gehört Deutschland zu den Top Ten der Länder der Welt in Bezug auf die jährliche Weinproduktion. Etwas mehr als 60 % des produzierten Weins sind weiß, und es wird allgemein anerkannt, dass die Weißweine der besten Lagen und der renommiertesten Produzenten Deutschlands zu den größten der Welt gehören. Die Rotweine Deutschlands gewinnen ebenfalls an Popularität und Qualität, insbesondere die des Spätburgunders, der lokalen Bezeichnung für Pinot Noir. Die zweitbeliebteste rote Rebsorte (zumindest in Bezug auf die bepflanzten Hektar) ist Dornfelder.

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