gegrilltes Bistecca alla Fiorentina, frische Nudeln mit Fleischragout, Lammbraten mit Kräutern, Lasagne Bolognese, italienische Hartkäsesorten wie Pecorino

Chianti Classico DOCG 2022

Castello di Volpaia

174,00 €

Ein Chianti Classico, der Frische, Finesse und Tiefe vereint, getreu dem Terroir von Radda in Chianti.

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Italien

icon vin couleur

Vin Rot

icon alcool

13,5 %

Viticulture

icon garde

5 bis 10 Jahre

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90 % Sangiovese, 10 % Merlot

Reden wir Klartext

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Eingebettet in den Hügeln des Chianti liegt das Castello di Volpaia im Herzen der Gemeinde Radda in Chianti, in der Provinz Siena in der Toskana. Der Weinberg erstreckt sich in Höhenlagen auf überwiegend steinigen und galestrosreichen Böden, die ideale Bedingungen für den Ausdruck des Sangiovese bieten. Der kombinierte Einfluss des gemäßigten Kontinentalklimas und der großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht begünstigt eine langsame und ausgewogene Reifung der Trauben. Dieser einzigartige geografische Kontext trägt zur Finesse, Frische und Eleganz bei, die diesen Wein charakterisieren.

Die Vinifizierung dieses Chianti Classico basiert auf Methoden, die die Typizität der Rebsorte und des Terroirs respektieren. Die Trauben werden sorgfältig von Hand geerntet und anschließend in Edelstahltanks bei kontrollierter Temperatur vergoren, wobei die Maischegärung genau überwacht wird, um Farbe und Struktur zu extrahieren, ohne die Tannine zu verhärten. Nach Abschluss der alkoholischen Gärung findet die malolaktische Gärung in Tanks statt, um die Säure zu mildern. Anschließend reift der Wein etwa 12 bis 18 Monate in großen Fässern und Barriques aus Eichenholz, wodurch seine Textur verfeinert wird, während seine fruchtige Frische erhalten bleibt.

Dieser Wein offenbart Noten von Schwarzkirsche, knackigen roten Früchten, Pflaume, Pfeffer, Veilchen, getrockneter Rose, Lakritze, Nelke und Unterholz. Am Gaumen ist die Substanz schlank, getragen von einer schönen Frische und feinen Tanninen, mit einer geschmeidigen Textur und einem anhaltenden Abgang.

Wohin reisen wir?

Chianti


Das Weinbaugebiet Chianti liegt zwischen den Städten Florenz (im Norden) und Siena (im Süden). Es ist auch die Region, in der Olivenöl und das berühmte David-Gemälde von Michelangelo zu finden sind. Die Chianti-Region hat viel von ihrer handwerklichen Tradition bewahrt und sieht mit ihren sanften Hügeln, auf denen sich Weinberge so weit das Auge reicht erstrecken, fast so aus wie vor einem Jahrhundert. Die Region ist ein großes Gebiet, das in 7 Unterzonen unterteilt ist, von denen jede einen sehr identischen Chianti produziert: Montalbano, Rufina, Colli Fiorentini, Colli Aretini, Colli Senesi, Montespertoli und Colli Pisane.

Die kleine Geschichte des Landes

Italien

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Ach, Italien, welch ein schönes hedonistisches Land, Volk der Dolce Vita, aber wie schwierig ist es doch, seine Weinorganisation zu verstehen! Der Schlüssel zum Verständnis des italienischen Appellationssystems liegt darin, es als mehrere kleine Länder statt als ein einziges homogenes Land zu betrachten, da jede Region ihr eigenes Appellationssystem hat. Italien kann den Liebhabern jedoch eine Vielzahl von Weinen mit unterschiedlichen und einzigartigen Geschmacksrichtungen und Stilen sowie Flaschen voller Überraschungen und Kreativität bieten. Leider produziert es auch eine große Menge seelenloser und charakterloser Weine, die unter ihrem kommerziell nützlichsten und bekanntesten Namen verkauft werden: Pinot Grigio, Chianti, Valpolicella, Lambrusco, Prosecco und viele andere... Aber sprechen wir ein wenig über Geschichte: Der Weinbau in Italien reicht bis in die Antike zurück und stammt aus Griechenland. Die Etrusker sollen den Weinbau eingeführt haben, und griechische Einwanderer sollen die Rebsorten verbessert und verändert haben, die dieses Land später "Oenotria" nannten: das Land des Weins. Auf dem Höhepunkt des Römischen Reiches spielte der Wein eine wichtige Rolle im täglichen Leben, und schon damals zeichneten sich einige Regionen durch die Exzellenz ihrer Produkte aus. Die Römer legten auch zahlreiche Weinberge in Europa an und hinterließen so ein unauslöschliches Zeugnis ihrer Invasion. Heute ist Italien vor Frankreich der größte Weinproduzent der Welt. Italien ist in drei Klimazonen unterteilt. Die Berge des Nordens haben ein eher raues Gebirgsklima. Die Ebene in der "Mitte des Stiefels" ist das Gebiet des Kontinentalklimas mit kalten Wintern und heißen, stürmischen Sommern. Im "Süden des italienischen Stiefels" herrscht mediterranes Klima mit sehr heißen und sehr trockenen Sommern, ganz zu schweigen von den Inseln Sizilien und Sardinien. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Italien dank seiner 200 verschiedenen Rebsorten, von denen viele aus seinen Böden stammen, eine große Vielfalt an Weinen produziert. Es ist ein Land, das so komplex ist wie seine Weine, und es verdient, erkundet zu werden!

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