Zu diesem köstlichen Carménère passen geschmortes Rindfleisch in Weinsoße, Lamm-Tajine, Chorizo-Tacos oder Fajitas mit roten Bohnen. Auch vegetarische Gerichte mit kräftigen Gewürzen wie gegrillte Falafel mit Tomaten-Kreuzkümmel-Sauce oder Gemüse-Tapas sind eine sehr gute Wahl!

Carménère 2022

PRIMUS

119,40 €

Ein komplexer und harmonischer Carménère mit Noten von Gewürzen und reifen Früchten.

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Chile

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Vin Rot

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14 %

Viticulture

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5-10 Jahre

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100 % Carménère

Reden wir Klartext

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Ein sehr gut gemachter Carménère, da die Trauben aus biologischem Anbau handverlesen und in Tanks mit einheimischen Hefen vergoren werden. Die besten Tanks der Ernte werden dann ausgewählt und verschnitten, bevor sie 12 Monate lang in französischen Eichenfässern reifen. Im Gaumen präsentiert sich dieser Rotwein mit Noten von schwarzer Johannisbeere, Kirsche, konfitierten Himbeeren, Veilchen, Vanille, Pflaume und Schokolade. Es sind auch schöne pflanzliche Aromen wie Tabakblatt, Eukalyptus, Salbei und Rosmarin zu erkennen. Die Tannine sind moderat und geschmolzen, und die erfrischende Säure sorgt für eine schöne Harmonie, die uns in einen langen, pfeffrigen Abgang entführt.

Wohin reisen wir?

Zentrales Tal Das Zentrale Tal (El Valle Central) in Chile ist eines der wichtigsten Weinanbaugebiete Südamerikas, sowohl was das Volumen als auch die Ausdehnung betrifft. Es erstreckt sich vom Maipo-Tal (unmittelbar südlich von Santiago) bis zum südlichen Ende des Maule-Tals. Diese Strecke von fast 400 km umfasst mehrere Klimazonen, und in dieser riesigen Region findet man eine große Vielfalt an Weinstilen und -qualitäten, die aus zahlreichen verschiedenen Terroirs stammen. Colchagua-Tal Das Colchagua-Tal, im Herzen Chiles gelegen, ist besonders für seine Rotweinrebsorten bekannt. Das Colchagua-Tal, dessen Name "Ort der kleinen Seen" bedeutet, war die südliche Grenze des Inkareiches und wurde später der bevorzugte Ort für chilenische Oligarchenfamilien, um große Herrenhäuser zu bauen, von denen einige noch heute stehen. Colchagua ist eines der Quertäler des chilenischen Zentraltals, dessen Ländereien vom Fluss Tinguiririca bewässert werden und das für die ausgezeichnete Qualität seines Bodens bekannt ist. Es besitzt ein perfektes Mikroklima für den Anbau von Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, der einen wichtigen Anteil der gesamten Weinberge des Tals ausmacht, sowie der berühmten europäischen "verlorenen" Rebsorte Carmenère, die weltweit einzigartige Weine hervorbringt. Unter den Rotweinen der Region sticht auch Syrah hervor.

Die kleine Geschichte des Landes

Chile

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Bereits bei der Eroberung Mexikos ordnete Hernán Cortés 1524 den Weinanbau an. Er breitete sich allmählich von Mexiko nach Süden aus und erreichte Chile 1555. Während der ersten drei Jahrhunderte der Kolonialisierung wurde in Chile ausschließlich die País angebaut, eine charakterlose und sehr ertragreiche schwarze Rebsorte. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurden edle Sorten eingeführt: hauptsächlich Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah, Sauvignon Blanc und Chardonnay. Zwanzig Jahre später modernisierte sich die Weinbereitung unter dem Einfluss reicher Grundbesitzer und französischer Experten, die durch die Reblaus in Europa arbeitslos geworden waren. Chile erstreckt sich 4.300 Kilometer von Nord nach Süd. Es liegt eingezwängt zwischen dem Pazifischen Ozean im Westen, den Anden im Osten, der Atacama-Wüste im Norden sowie den patagonischen Ebenen und Gletschern im Süden. Diese natürlichen Barrieren verhinderten das Eindringen der Reblaus in das Land. Obwohl die Breite des Landes nur 160 Kilometer beträgt, verfügt es über ideale Bedingungen für den Anbau von Rebsorten aus warmen, mittleren oder kühlen Regionen, sodass es oft als Paradies für den Weinanbau beschrieben wird. Mit fast 300 Weingütern, die Flaschenweine produzieren, schwankt Chile zwischen dem 6. und 8. Platz weltweit.

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