Zentrales Tal
Das Zentrale Tal (El Valle Central) in Chile ist eines der wichtigsten Weinanbaugebiete Südamerikas, sowohl was das Volumen als auch die Ausdehnung betrifft. Es erstreckt sich vom Maipo-Tal (unmittelbar südlich von Santiago) bis zum südlichen Ende des Maule-Tals. Diese Strecke von fast 400 km umfasst mehrere Klimazonen, und in dieser riesigen Region findet man eine große Vielfalt an Weinstilen und -qualitäten, die aus zahlreichen verschiedenen Terroirs stammen.
Colchagua-Tal
Das Colchagua-Tal, im Herzen Chiles gelegen, ist besonders für seine Rotweinrebsorten bekannt. Das Colchagua-Tal, dessen Name "Ort der kleinen Seen" bedeutet, war die südliche Grenze des Inkareiches und wurde später der bevorzugte Ort für chilenische Oligarchenfamilien, um große Herrenhäuser zu bauen, von denen einige noch heute stehen. Colchagua ist eines der Quertäler des chilenischen Zentraltals, dessen Ländereien vom Fluss Tinguiririca bewässert werden und das für die ausgezeichnete Qualität seines Bodens bekannt ist. Es besitzt ein perfektes Mikroklima für den Anbau von Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, der einen wichtigen Anteil der gesamten Weinberge des Tals ausmacht, sowie der berühmten europäischen "verlorenen" Rebsorte Carmenère, die weltweit einzigartige Weine hervorbringt. Unter den Rotweinen der Region sticht auch Syrah hervor.